Sturm Joshua sorgte für Zugkollision: Gleise bei Bad Zwischenahn gesperrt!

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Sturm „Joshua“ fällt Baum auf Gleise zwischen Leer und Oldenburg. Regionalzug kollidiert, glücklicherweise keine Verletzten. Ersatzverkehr organisiert.

Sturm „Joshua“ fällt Baum auf Gleise zwischen Leer und Oldenburg. Regionalzug kollidiert, glücklicherweise keine Verletzten. Ersatzverkehr organisiert.
Sturm „Joshua“ fällt Baum auf Gleise zwischen Leer und Oldenburg. Regionalzug kollidiert, glücklicherweise keine Verletzten. Ersatzverkehr organisiert.

Sturm Joshua sorgte für Zugkollision: Gleise bei Bad Zwischenahn gesperrt!

In frühen Morgenstunden des 26. Oktober 2025 sorgte Sturm „Joshua“ für erhebliche Beeinträchtigungen auf der Bahnstrecke zwischen Norddeich Mole und Hannover. Gegen 6:00 Uhr fiel ein Baum auf die Gleise bei Bad Zwischenahn im Landkreis Ammerland, was zu einer Kollision mit einem Regionalzug der Linie RE21 führte. Trotz einer Notbremsung des Triebfahrzeugführers konnte ein Zusammenstoß nicht verhindert werden, glücklicherweise blieben sowohl Lokführer als auch alle Passagiere unverletzt. Die Unfallstelle wurde umgehend abgesperrt, und die Feuerwehr machte sich daran, die Gleise freizuräumen.

Wie n-tv.de berichtet, dauert die Maßnahme zur Sicherung der Strecke und zur Räumung des Baumes an. Der Regionalzug wurde im Frontbereich beschädigt und blieb stehen. Die Evakuierung der Reisenden begann gegen 8:00 Uhr, wobei die Feuerwehr auch mit Leitern arbeitete, um die Passagiere sicher von Bord zu bringen.

Ersatzverkehr und Umleitungen

Die Auswirkungen des Vorfalls waren erheblich. Die Strecke zwischen Leer und Oldenburg wurde gesperrt und alle Intercity-Züge zwischen Norddeich Mole und Hannover umgeleitet, was zusätzliche Umwege über Osnabrück zur Folge hatte. Auch die Regionalzüge der Linie RE 1 waren betroffen. Um den gestrandeten Reisenden entgegenzukommen, richtete die Deutsche Bahn einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Bad Zwischenahn und Oldenburg ein. Halteausfälle betrafen mehrere Stationen, darunter Augustfehn, Westerstede-Ocholt und Hude, wobei Verspätungen von bis zu 45 Minuten zu erwarten sind. Die detaillierte Liste der betroffenen Haltestellen kann bei kreiszeitung.de eingesehen werden.

Sturm „Joshua“ hatte nicht nur in Niedersachsens Schienennetz seine Spuren hinterlassen. Auch in anderen Regionen kam es durch umgestürzte Bäume zu blockierten Straßen, etwa im Heidekreis bei Dorfmark. Hier war die Feuerwehr ebenfalls im Einsatz, um die Straßen wieder passierbar zu machen. Gleichzeitig berichtete der Wetterdienst von Überflutungen an der Küste und Einschränkungen im Fährverkehr auf der Nordsee. Es ist zu erwarten, dass die Einsätze der Feuerwehr noch andauern werden, da weitere sturmbedingte Schäden nicht ausgeschlossen sind.

Internationales Störfallmanagement

In solch kritischen Situationen ist es wichtig, auch internationale Standards und Prozesse zu kennen. Die DB InfraGO AG hat ein Handbuch für internationales Notfallmanagement (ICM) entwickelt, welches Verfahren und Standards beschreibt, um bei schwerwiegenden Vorfällen effizient zusammenzuarbeiten. Diese Regelungen sind insbesondere bei Störungen von Bedeutung, die über die nationalen Grenzen hinausgehen.

Es bleibt abzuwarten, wie schnell die notwendigen Reparaturarbeiten an der Oberleitung abgeschlossen werden können und die Strecke wieder vollständig freigegeben ist. Bis dahin müssen sich Reisende auf weiterhin längere Reisezeiten und Umleitungen einstellen.