Die Universitäten Oldenburg und Bremen haben nicht nur viel vor, sondern auch eine spannende Kooperation ins Rollen gebracht: Gemeinsam haben sie einen Antrag für den Exzellenzverbund „Northwest Alliance: Connecting for Tomorrow“ eingereicht. Diese Initiative soll den Nordwesten Deutschlands zu einer der bedeutendsten Wissenschaftsregionen entwickeln und die Rahmenbedingungen für exzellente Forschung und Lehre entscheidend verbessern, wie idw-online berichtet.

### Ein Starkes Team für die Wissenschaft

Beide Universitäten, die seit den 1970er-Jahren als Reformuniversitäten gegründet wurden, zählen inzwischen zu den forschungsstärksten in Deutschland. Bislang konnten sie bereits vier Exzellenzcluster vorweisen, unter anderem ein gemeinsames Projekt namens OceanFloor. Für den neuen Exzellenzverbund ist es wichtig, mindestens drei bewilligte Exzellenzcluster nachzuweisen. Der Antrag wird von den beiden Landespolitikern, Henrike Müller, der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, sowie Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs, unterstützt. Entscheidend ist, dass der Antrag von zahlreichen Mitarbeitenden der Universitäten erarbeitet wurde, wobei auch die Meinungen und Anfragen der Studierenden in den Prozess einflossen.

Der Entscheid über diesen Antrag wird im Oktober 2026 getroffen. Sollte alles nach Plan verlaufen, können die Universitäten ab 2027 mit Fördermitteln rechnen, die der Umsetzung ihres strategischen Zukunftskonzepts zugutekommen.

### Interdisziplinarität als Schlüssel zum Erfolg

Ein Blick auf die Exzellenzstrategie zeigt, dass es hier nicht nur um Höhenflüge in der Forschung geht. Laut bmftr.bund.de wurde bereits 2016 beschlossen, ein neues Förderprogramm ins Leben zu rufen. Mit einer jährlichen Summe von 208 Millionen Euro soll die Spitzenforschung an deutschen Universitäten gestärkt werden, was 60 Millionen Euro mehr als in der aktuellen Förderperiode ist. Diese Strategie ist ein entscheidender Schritt, um die Sichtbarkeit und den internationalen Wettbewerb der deutschen Wissenschaft zu erhöhen. Die Exzellenzstrategie fördert nicht nur spezifische Forschungscluster, sondern auch Exzellenzuniversitäten, welche dauerhaft unterstützen sollen.

Die Universitäten Bremen und Oldenburg sind hier bestens aufgestellt. Ihre enge Kooperation wird weiterhin durch den gemeinsamen Austausch und die damit verbundene Weiterentwicklung gestärkt. Für den Exzellenzverbund ist es nötig, dass sie den Anforderungen an mindestens drei Exzellenzcluster gerecht werden, um langfristige Förderungen zu sichern.

Mit einem klaren Fokus auf interdisziplinäre Ansätze können beide Universitäten darauf hoffen, einen bedeutenden Einfluss auf die zukünftige Forschungslandschaft zu nehmen. Das gesamte Vorhaben zeigt, dass man in der Region bereit ist, mutige Schritte in Richtung Zukunft zu wagen und sich im internationalen Wettbewerb zu positionieren. Die nächsten Schritte sind ab jetzt entscheidend, und alle Augen sind auf die bevorstehende Entscheidung im Oktober 2026 gerichtet.

Wo wird diese Reise die Universitäten hinführen? Eines ist sicher: In der Nordwestallianz wird fleißig daran gearbeitet, die Weichen für eine erfolgreiche wissenschaftliche Zukunft zu stellen!