Gaza: Zerbombte Stadt leidet unter Müll und schrecklichem Geruch

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Nach der Zerstörung Gazas durch den Israel-Hamas-Konflikt sind Suchtrupps bemüht, Vermisste zu finden, während die Stadt unter Abfall und Krisen leidet.

Nach der Zerstörung Gazas durch den Israel-Hamas-Konflikt sind Suchtrupps bemüht, Vermisste zu finden, während die Stadt unter Abfall und Krisen leidet.
Nach der Zerstörung Gazas durch den Israel-Hamas-Konflikt sind Suchtrupps bemüht, Vermisste zu finden, während die Stadt unter Abfall und Krisen leidet.

Gaza: Zerbombte Stadt leidet unter Müll und schrecklichem Geruch

In der Stadt Gaza, die durch die anhaltenden Konflikte zwischen Israel und Hamas stark in Mitleidenschaft gezogen ist, wird die Lage zunehmend drängender. Am 10. November 2025 berichten zahlreiche Medien über die verheerenden Zustände, die hier herrschen. Ganze Stadtteile sind in Trümmern, und die humanitäre Krise verschärft sich zusehends. Ein erschreckendes Detail: Euronews berichtet, dass fast 10.000 Leichname unter den Ruinen begraben liegen, während die Retter unter extremen Bedingungen arbeiten.

Die Erschwernisse beim Zugang zu schwerem Gerät zwingen die Rettungskräfte, mit der Hand nach Überlebenden zu suchen. Die unzureichende Infrastruktur und die Blockade haben dazu geführt, dass auch grundlegende Hilfsdienste massiv eingeschränkt sind. Währenddessen warten Familien verzweifelt in der Nähe der Trümmer auf die Möglichkeit, ihre Angehörigen zu beerdigen.

Umweltkrise und Abfallmanagement

Zusätzlich zu diesen humanitären Katastrophen sieht sich Gaza mit einer wachsenden Umweltkrise konfrontiert. Der Zugang zu den wichtigsten Entsorgungsstellen für Abfälle wurde durch die Blockade stark beeinträchtigt, was dazu führte, dass die Stadtverwaltung gezwungen war, eine temporäre Deponie innerhalb der Stadt einzurichten. Die Abfälle häufen sich, und viele Menschen berichten von der schlechten Geruchsbelästigung und den gesundheitlichen Gefahren, die sich daraus ergeben. Euronews stellt fest, dass das tägliche Leben in Gaza von diesen Umweltproblemen stark belastet ist.

Laut Angaben von Wikipedia ist der Gazastreifen, in dem sich die Stadt befindet, rund 41 km lang und zwischen 6 und 12 km breit. Diese Region war seit dem Sechstagekrieg 1967 unter israelischer Besatzung und leidet seitdem unter einem rigorosen Blockade-Regime, das den Zugang zu Essen, Wasser und medizinischer Versorgung stark limitiert. Dieser Missstand hat die Situation in Gaza, die bereits als “Freiluftgefängnis” bezeichnet wird, nur weiter verschärft.

Langfristige Auswirkungen auf die Bevölkerung

Die Bevölkerungsstruktur Gazas ist von Flucht und Vertreibung geprägt. Generell setzt sich die Bevölkerung überwiegend aus palästinensischen Flüchtlingen und deren Nachkommen zusammen. Die Arbeitslosigkeit ist erschreckend hoch, insbesondere unter Jugendlichen: 70 Prozent sind ohne Beschäftigung, und die meisten Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, um über die Runden zu kommen. Mit einer alphabetisierungsrate von 97 % haben die Menschen hier das Potenzial, ihre Lebensumstände zu verbessern, doch die langweiligen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen schließen viele Chancen aus.

Die Präsenz von Hamas, die seit 2007 die Kontrolle über den Gazastreifen hat, führt zu einem intensiven Machtspiel und weiteren Konflikten mit der Fatah. Die politischen Freiheiten sind eingeschränkt, und der tägliche Überlebenskampf zeigt die Verzweiflung und das Streben der Leute nach einem menschenwürdigen Dasein.

Insgesamt ist die Lage in Gaza sowohl humanitär als auch ökologisch alarmierend, und es wird deutlich, dass die internationale Gemeinschaft dringend handeln muss, um den Menschen hier zu helfen, die in einem der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt leben, wo die Hoffnung auf Besserung durch Krieg und Konflikt erschwert wird.