Schwerer Arbeitsunfall in Zuckerfabrik: Sechs Verletzte bei Dampf-Austritt!
Am 22. Januar 2026 verletzten sich sechs Beschäftigte bei einem Arbeitsunfall in der Zuckerfabrik Clauen durch Dampf und Säure.

Schwerer Arbeitsunfall in Zuckerfabrik: Sechs Verletzte bei Dampf-Austritt!
Ein schwerer Arbeitsunfall ereignete sich am Donnerstag, den 22. Januar 2026, in der Zuckerfabrik Clauen bei Hohenhameln. Gegen 13:30 Uhr traten bei Reinigungsarbeiten in einem Extraktionsturm gefährliche Substanzen aus, die zu einem ernsthaften Vorfall führten. Laut paz-online.de war ein beißender Geruch in der Luft wahrnehmbar, was sofort die Alarmglocken läuten ließ.
Insgesamt erlitten sechs Mitarbeitende leichte Verletzungen und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Doch das wäre noch nicht alles, denn es kommen noch schwerere Verletzungen hinzu. Wie wir-sind-mueritzer.de berichtet, wurden bei einem weiteren Arbeitsunfall im Gelände einer Zuckerfabrik zwei Männer schwer verletzt. Ein 61-jähriger Mitarbeiter erlitt schwerste Kopfverletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Ein 63-jähriger Kollege zog sich ebenfalls schwere Verletzungen im Oberkörper durch Kontamination mit Natronlauge zu und wurde ins Krankenhaus nach Anklam gebracht.
Große Einsatzkräfte vor Ort
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war schnell zur Stelle. Unter ihnen befanden sich die Polizei Peine, die Ortsfeuerwehr Clauen, mehrere Rettungswagen, Notärzte sowie ein Rettungshubschrauber. Dank ihres schnellen Handelns konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen zur Ursache des Dampfaustritts aufgenommen, doch die Informationen über den entstandenen Sachschaden stehen noch aus.
Ein weiterer Vorfall in der gleichen Zeitspanne zeigt einmal mehr die Gefahren in solchen Arbeitsumgebungen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales wurde zur Ursachenermittlung angefordert und die Ermittlungen dauern an. Es bleibt zu hoffen, dass die Ursachen der Unfälle schnell geklärt werden können, um solche tragischen Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.