Vandalismus-Schock: 5.000 Euro Schaden an Grundschule in Thiede!
Vandalismus und Bombendrohung an Schulen in Salzgitter: Polizei ermittelt, Zeugen gesucht. Schäden und Sicherheitsbedenken im Fokus.

Vandalismus-Schock: 5.000 Euro Schaden an Grundschule in Thiede!
In letzter Zeit stehen Schulen in Salzgitter vermehrt im Fokus negativer Berichterstattung. Am 2. Januar 2026 wurde bekannt, dass an einer Grundschule in der Breslauer Straße in Thiede schwerer Vandalismus verübt wurde. Zwischen dem 23. und dem 29. Dezember 2025 hinterließen Unbekannte Spuren ihres Unrechts und beschmierten Teile des Schulgebäudes mit Farbe. Besonders betroffen war eine barrierefreie Rampe, deren Handlauf gewaltsam aus der Verankerung gerissen wurde. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 5.000 Euro und hat bereits die Ermittlungen aufgenommen. Zudem werden Zeugen gesucht, die Hinweise zu den Tätern geben können. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 05341/941730 melden, um mögliche Informationen beizusteuern.
Ein weiterer bedenklicher Vorfall ereignete sich am 5. August 2025, als eine Bombendrohung gegen die Grundschule Am Ostertal per E-Mail eintraf. Dies führte dazu, dass der Unterricht am darauffolgenden Tag vorsorglich ausfiel, obwohl die Polizei die Drohung als harmlos einstufte. Schulleiterin und Stadtverwaltung nahmen dieses Ereignis sehr ernst, da es den Schülern und Lehrern ein Gefühl der Unsicherheit vermittelte. Schuldezernent Dr. Härdrich betonte die Wichtigkeit, jeden Vorfall genauestens zu bewerten, um die Sicherheit in den Schulen zu garantieren.
Ein alarmierendes Problem
Der Vandalismus und die Vorfälle in Salzgitter sind Teil eines größeren Trends, der Schulen in ganz Deutschland und darüber hinaus betrifft. Laut einer kürzlich veröffentlichten OECD-Studie TALIS 2024 zeigt sich, dass nicht nur Vandalismus, sondern auch Gewalt, Unterrichtsstörungen und Mobbing zunehmen. Tatsächlich berichten bereits 9 Prozent der Lehrer, dass sie an Schulen unterrichten, die häufig von Vandalismus betroffen sind. Die Zahlen für gewalttätige Auseinandersetzungen unter Schülern und den Konsum von Drogen oder Alkohol sind ebenfalls besorgniserregend.
In Österreich hingegen erleben 96 Prozent der Lehrer ein positives Schulklima, und das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern wird als gut beschrieben. Trotzdem geben 21 Prozent der Lehrer an, dass sie an ihren Schulen mit wöchentlichen Mobbingfällen konfrontiert sind. Es wird immer deutlicher, dass mehr Anstrengungen nötig sind, um ein sicheres und unterstützendes Lehrumfeld zu gewährleisten. Die Situation in Salzgitter ist somit nicht nur ein lokales Problem, sondern spiegelt eine breitere gesellschaftliche Herausforderung wider, der man sich dringend annehmen muss.