Silvester in Bremen: Strenge Böllerverbote sorgen für Chaos!

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Erfahren Sie alles über die Regelungen zum Silvesterfeuerwerk in Niedersachsen, einschließlich Böllerverbote und Bußgelder.

Erfahren Sie alles über die Regelungen zum Silvesterfeuerwerk in Niedersachsen, einschließlich Böllerverbote und Bußgelder.
Erfahren Sie alles über die Regelungen zum Silvesterfeuerwerk in Niedersachsen, einschließlich Böllerverbote und Bußgelder.

Silvester in Bremen: Strenge Böllerverbote sorgen für Chaos!

Der Silvesterabend steht vor der Tür und die Vorfreude auf Neujahrsfeuerwerke ist in den Lüften spürbar. Doch in Niedersachsen und Bremen müssen sich die Feiernden auf angepasste Regelungen einstellen. Während es kein bundesweites Feuerwerksverbot gibt, haben diverse Städte spezifische Verbotszonen festgelegt.

In Bremen beispielsweise gelten spezielle Regeln, die vor allem aufgrund vergangener gefährlicher Vorfälle eingeführt wurden. An der Schlachte ist das Böllern und Raketensteigen lassen strikt untersagt. Wer sich nicht an diese Polizeiverordnung hält, der kann mit Geldbußen bis zu 5.000 Euro rechnen. Auch um das Bremer Rathaus, ein UNESCO-Weltkulturerbe, und im malerischen Schnoorviertel ist das Zünden von Feuerwerk verboten, ebenso wie am Bremer Hauptbahnhof. Sicherheitsbehörden in Bremen richten sich jährlich nach den aktuellen Gegebenheiten und passen ihre Einsatzkonzepte entsprechend an, wie butenunbinnen.de berichtet.

Regelungen in Niedersachsen

In Niedersachsen zeigt man sich weniger streng, aber auch hier gibt es Einschränkungen. Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hat ein landesweites Verbot entschieden abgelehnt, unterstützt allerdings die lokalen Vorschriften. Einige Städte setzen zusätzliche Verbotszonen fest, die vor allem die Sicherheit der Bürger gewährleisten sollen. In Braunschweig zum Beispiel ist das Böllern in den Bohlweg-Kolonnaden sowie das Mitführen von Glasflaschen verboten. Göttingen hat sogar ein generelles Verbot von Feuerwerkskörpern in der gesamten Innenstadt ausgesprochen, und in Lüneburg gilt ein Feuerwerksverbot in der historischen Altstadt und im Naturschutzgebiet Kalkberg. Hier drohen bei Missachtung muntere Geldbußen von bis zu 10.000 Euro, so ndr.de.

Aber auch Hannover hat sich nicht lumpen lassen – hier gibt es ein ganzjähriges Feuerwerksverbot in der Innenstadt. Für einige Städte ist es auch wichtig, den Schutz von Tieren zu berücksichtigen. In Bremerhaven etwa gibt es eine besondere Zone zum Schutz der Tiere in der Nähe des Zoos am Meer.

Bundesweite Regeln und lokale Besonderheiten

Bundesweit gilt, dass das Zünden von Feuerwerkskörpern in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern und Altenheimen sowie bei Reet- und Fachwerkhäusern generell verboten ist. In Oldenburg hingegen bleibt man den bundesweiten Gesetzen treu und hat keine zusätzlichen Regelungen erlassen.

Auch wenn das Zünden von Feuerwerkskörpern an Silvester einen festen Platz in den traditionellen Feierlichkeiten hat, werden die Sicherheitsvorkehrungen in vielen Orten immer strenger. Eine Petition, die ein generelles Verbot von Feuerwerk fordert, zeigt, dass eine wachsende Bewegung von Bürgern für mehr Sicherheit und weniger Lärm sorgt.

So wird der Jahreswechsel zwar mit buntem Licht, aber auch mit Bedacht gefeiert. Wer sich an die Regeln hält und umsichtig mit dem Feuerwerk umgeht, kann sicher ins Neue Jahr starten – und vielleicht wird das Feuerwerk 2025 besonders in Erinnerung bleiben.