Putin droht: Ukraine-Krieg ohne Fortschritte nach Gesprächen mit Trump!
Putin diskutiert mit US-Vertretern über den Ukraine-Krieg. Gesprächsstand bleibt angespannt. Informationen zu den Verhandlungen.

Putin droht: Ukraine-Krieg ohne Fortschritte nach Gesprächen mit Trump!
In einer bedeutenden Sitzung sprach Kremlchef Wladimir Putin heute über fünf Stunden lang mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner. Ziel der Gespräche war ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs. Trotz der als produktiv beschriebenen Diskurse gab es jedoch keinen sichtbaren Fortschritt in Richtung eines Friedens. Ein zentraler Streitpunkt bleibt die Forderung Putins nach der Abtretung des gesamten Donbass, was von Kiew entschieden zurückgewiesen wird. Nicht nur die territorialen Fragen führen zu Spannungen; es gab außerdem Diskussionen über wirtschaftliche Kooperation und die mögliche Aufhebung von US-Sanktionen.
Besonders hervorzuheben ist, dass Witkoff bereits fünf Treffen mit Putin in diesem Jahr hatte und Kushner nun erstmals an einem dieser Dialoge teilnimmt. Der aktuelle Stand des US-Friedensplans ist der Öffentlichkeit nicht bekannt. Es wurde jedoch bestätigt, dass Anpassungen vorgenommen wurden, um den Bedürfnissen sowohl der Ukraine als auch europäischer Staaten gerecht zu werden. Putin machte deutlich, dass er militärische Maßnahmen gegen die Ukraine und deren europäische Unterstützer erwägen könnte, sollten diese weiterhin Widerstand leisten wollen.
Die Positionen im Überblick
Weltweit wird beobachtet, wie sich die Fronten verhärten. Laut Tagesschau finden die Gespräche zwischen Russland und den USA über ein Ende des Krieges in der Ukraine weiter statt. Die Ukraine versucht dabei, die besetzten Gebiete zurückzugewinnen, während sie gleichzeitig eine starke sicherheitspolitische Anbindung an den Westen anstrebt. Unterstützt wird sie dabei nicht nur von den USA, sondern auch von Europa. Die EU-Staaten lehnen es kategorisch ab, dass Grenzen gewaltsam verschoben werden, und betonen, dass nur die Ukraine das Recht hat, über ihre Gebietsangelegenheiten zu entscheiden.
Inmitten all dieser Verhandlungen steht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der Sicherheitsgarantien fordert und die Notwendigkeit betont, den Konflikt so zu beenden, dass Russland nicht erneut angreift. Auch in Bezug auf NATO-Mitgliedschaften behält die Ukraine einen langfristigen Blick auf den Beitritt, auch wenn es derzeit kaum Aussicht auf Umsetzung gibt.
Komplexität des Konflikts
Was die Verhandlungen zusätzlich kompliziert: Russland zeigt sich unnachgiebig und lehnt territoriale Zugeständnisse ab. Forderungen nach “Entmilitarisierung” und “Entnazifizierung” der Ukraine sowie die Anerkennung der annektierten Gebiete stehen weiterhin im Raum. Gleichzeitig müssen die USA unter Präsident Trump, der angekündigt hat, sich finanziell nicht mehr im Ukraine-Krieg zu engagieren, ihre Position überdenken. Trump drängt auf einen schnellen Waffenstillstand und erwartet Zugeständnisse von der Ukraine, um Gebietsverluste zu vermeiden.
Am Horizont steht zudem ein wichtiger EU-Sondergipfel, der für den 6. März anberaumt ist. Hier sollen offene Fragen zur Unterstützung der Ukraine und zur europäischen Sicherheit behandelt werden, was die dynamische Situation noch weiter aufheizen könnte. Die Uneinigkeit innerhalb der EU bezüglich der militärischen Unterstützung der Ukraine könnte das Bild zusätzlich komplizieren, wie Spiegel berichtet. Im Zusammenhang mit dem US-Schutzpakt hat die Ukraine auch ein Rohstoffabkommen mit den USA zur gemeinsamen Förderung von Bodenschätzen abgeschlossen, allerdings ohne konkrete Sicherheitsgarantien.