Tödlicher Streit in Uelzen: 30-Jähriger mit Messer verletzt!
Bei einem Streit am Herzogenplatz in Uelzen wurde am 11. Januar 2026 ein 30-Jähriger tödlich mit einem Messer verletzt.

Tödlicher Streit in Uelzen: 30-Jähriger mit Messer verletzt!
Am Sonntagabend, dem 11. Januar 2026, kam es in Uelzen zu einem dramatischen Vorfall, der die Stadt in seinen Bann zieht. Ein 30-Jähriger wurde in der Nähe des Herzogenplatzes mit einem Messer tödlich verletzt. Trotz der schnellen Rettungsmaßnahmen starb der Mann wenig später im Helios-Klinikum Uelzen an seinen schweren Verletzungen, die er bei einem Streit erlitt. Dies berichtet NDR.
Der mutmaßliche Täter, ein 26-Jähriger aus Uelzen, wurde festgenommen und muss sich nun wegen Totschlags verantworten. Die Ermittlungen laufen. Der Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung mündete, ging nicht nur mit einem Messer zu Ende. Zeugen berichteten, dass auch eine Schneeschaufel zum Einsatz kam, was die Aggressivität der Situation unterstreicht.
Die Hergänge des Vorfalls
Laut ersten Informationen kam es gegen 19 Uhr zu einem verbalen Streit zwischen den beiden Männern, der unerwartet eskalierte. Der Täter stach dem Opfer mindestens einmal in den Rücken, was zu einer schweren Lungenverletzung führte. Passanten und der mutmaßliche Täter alarmierten zusammen den Rettungsdienst. Dieser sorgte dafür, dass das Opfer umgehend ins Klinikum gebracht wurde, wo jedoch alle Bemühungen, ihn zu retten, scheiterten. Der 30-Jährige verstarb kurze Zeit später.
Die festgenommenen Person ließ sich ohne Widerstand festnehmen und informierte die Polizei über den Vorfall. Bei der Festnahme wurde ein Messer sichergestellt, das als Tatwaffe gilt. Die Polizeiinspektion Lüneburg und der Kriminalermittlungsdienst Uelzen sicherten daraufhin die Spuren am Tatort und führten erste Vernehmungen der Zeugen durch. Bürgermeister Jürgen Markwardt äußerte mitfühlende Worte für die Angehörigen und betonte die Wichtigkeit eines friedlichen Zusammenlebens in der Stadt, besonders vor dem Hintergrund eines Vorfalls, der Uelzen heimsuchte, nachdem im Jahr 2025 kein Tötungsdelikt im Landkreis verzeichnet werden konnte. Diese Information ist auch bei AZ Online zu finden.
Ein Blick auf die Hintergründe
Es gibt bisher Zweifel an einer bestehenden Beziehung zwischen dem Opfer und dem Täter. Es wird davon ausgegangen, dass die beiden Männer sich zufällig begegnet sind, bevor die Situation eskalierte. Während der Mann, der tödlich verletzt wurde, algerischer Abstammung ist und seit Jahren in Uelzen lebt, wird über die persönliche Geschichte des 26-Jährigen noch spekuliert.
Die brutalen Ereignisse rufen Erinnerungen an ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit hervor, bringen aber auch Anlass zur Sorge über die Sicherheit in der Stadt und die Bedeutung, Gewalt in jeglicher Form abzulehnen. Die Ermittlungen werden fortgesetzt und die Bevölkerung wird gebeten, sich ruhig und solidarisch zu verhalten, um der trauernden Gemeinschaft den nötigen Raum zur Verarbeitung zu geben.