Fünf engagierte Studierende der Universität Vechta hatten kürzlich die Gelegenheit, an einem spannenden Blended Intensive Programme in Zwolle, Niederlande, teilzunehmen. Wie mynewsdesk.com berichtet, wurde das Programm von Annet Poelstra und Saskia Scherbeij von der Hochschule Windesheim organisiert und wird durch Erasmus+ gefördert. Die Teilnehmenden kamen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Irland, Finnland, den USA, Südkorea und der Türkei. Diese interdisziplinäre Gruppe setzte sich aus Studierenden verschiedener Fachrichtungen zusammen, darunter Pflegewissenschaften, Sozialpädagogik, Jura und Lehramt.

Ein zentrales Element des Programms war das erfahrungsbasierte Lernen, das durch kreative Methoden ergänzt wurde. Magnus Frampton (LfbA, Soziale Dienstleistungen) hob hervor, wie wichtig es sei, Probleme im sozialen Bereich zu identifizieren und Lösungen zu entwickeln. Die Studierenden arbeiteten mit Design-Prozessen, wie etwa Brainstorming und Prototyping, um innovative Ansätze zu finden. Mareike Weisheit (MA Gerontologie) berichtete von sehr wertvollen Gesprächen über gesellschaftliche Systeme und Werte anderer Länder, während Jan Menke (BA Soziale Arbeit) den persönlichen Austausch und die Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen, schätzte. Laura Dijkema (BA Soziale Arbeit) fand das Programm besonders inspirierend und bereichernd für ihre berufliche Zukunft.

Ein Blick in die Zukunft: Neues Programm in Estland

Aktuell wird ein ähnliches Blended Intensive Programme mit dem Schwerpunkt frühe Bildung in Tallinn, Estland, ausgeschrieben. Hier können weitere interessierte Studierende ihre internationalen Erfahrungen erweitern und ihren Horizont vergrößern. Informationen dazu sind auf der Website des International Office der Universität Vechta verfügbar.

Die Erasmus+ Initiative bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für Studierende, die ihre Ausbildung im Ausland bereichern möchten. Wie unter erasmus-plus.ec.europa.eu zu erfahren ist, richtet sich das Programm insbesondere an Studierende auf Short-Cycle-, Bachelor- und Master-Niveau, sowie an Doktoranden an teilnehmenden Hochschulen. Ein Auslandsaufenthalt kann von zwei Monaten bis höchstens einem Jahr dauern, wobei auch kürzere Mobilitätsphasen möglich sind.

Förderung und Unterstützung

Ein entscheidender Vorteil von Erasmus+ sind die finanziellen Unterstützungen. Hierbei werden Studiengebühren sowie Kosten für die Registrierung oder Prüfung an der empfangenden Institution erlassen. Zusätzliche Stipendien für Studierende aus benachteiligten Verhältnissen oder mit besonderen Bedürfnissen sind ebenfalls möglich. Die Unterstützung reicht von den Reisekosten bis hin zur finanziellen Deckung der Lebenshaltungskosten, abhängig von verschiedenen Faktoren.

Die Hochschule muss eine interinstitutionelle Vereinbarung mit den Partnerinstitutionen haben, um am Erasmus+ Programm teilzunehmen, und beide müssen die Erasmus-Charta für Hochschulbildung besitzen. Interessierte Studierende können auf erasmusplus.de mehr über die Möglichkeiten und Anforderungen erfahren.

Diese internationalen Erfahrungen sind nicht nur eine große Chance für das persönliche Wachstum der Studierenden, sondern auch für den interkulturellen Austausch und die internationale Zusammenarbeit in der Bildung. Wer sich also für ein Abenteuer im Ausland interessiert, sollte die Chancen, die Erasmus+ bietet, unbedingt nutzen und sich für kommende Programme anmelden!