Weihnachtsbaum aus der Nordheide: Symbol für nachhaltige Forstwirtschaft!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Waldbesitzerverband Niedersachsen übergibt Weihnachtsbaum an Staatskanzlei, um nachhaltige Forstwirtschaft und Klimaschutz zu fördern.

Waldbesitzerverband Niedersachsen übergibt Weihnachtsbaum an Staatskanzlei, um nachhaltige Forstwirtschaft und Klimaschutz zu fördern.
Waldbesitzerverband Niedersachsen übergibt Weihnachtsbaum an Staatskanzlei, um nachhaltige Forstwirtschaft und Klimaschutz zu fördern.

Weihnachtsbaum aus der Nordheide: Symbol für nachhaltige Forstwirtschaft!

Der Zauber der Vorweihnachtszeit erlangt eine besondere Dimension, wenn ein Weihnachtsbaum aus der Nordheide seinen Weg in die Niedersächsische Staatskanzlei findet. Heute, am 1. Dezember 2025, übergab der Waldbesitzerverband Niedersachsen einen stattlichen Weihnachtsbaum, eine etwa 5,50 Meter hohe Nordmanntanne. Diese üppige Tanne kommt direkt vom Wenzendorfer Hof Oelkers, wo sie unter besten Bedingungen gewachsen ist, und wurde mit Unterstützung des Sägewerks Holtmeyer an Ministerpräsident Olaf Lies überreicht. Präsident Philip Freiherr von Oldershausen, der die Übergabe vornahm, wollte nicht nur einen schönen Baum übergeben, sondern auch auf die Bedeutung der Forstwirtschaft in Niedersachsen aufmerksam machen.

„Die Wälder sind nicht nur eine Augenweide zur Weihnachtszeit; sie spielen auch eine zentrale Rolle im Klimaschutz und der Erholung“, betonte Oldershausen in seiner Rede. Der Präsident des Waldbesitzerverbandes hob hervor, wie wichtig es ist, die Arbeit der Waldbesitzenden zu schätzen und die multifunktionale Rolle der Wälder in Gesellschaft und Wirtschaft zu erkennen. Dies gilt gerade in Zeiten, in denen die Wälder durch den menschengemachten Klimawandel unter Druck geraten. Ob durch Trockenheit oder Schädlinge, die Herausforderungen sind vielfältig.

Der Wald im Wandel

Aktuelle Berichte zeigen, dass die Wäldern in Niedersachsen stark unter dem Klimawandel leiden. Der Waldzustandsbericht 2025, der am 3. November veröffentlicht wurde, verdeutlicht, dass die mittlere Kronenverlichtung und der Anteil starker Schäden in den Wäldern gestiegen sind. Dies sind keine kleinen Probleme. Laut Oldershausen sind alle Baumarten in Niedersachsen von den Auswirkungen betroffen, was teilweise auf das feuchtwarme Wetter im Winter gefolgt von einer trockenen, heißen Phase im Sommer zurückzuführen ist. Bäume verlieren den Kontakt zu Wasser und dies hat unmittelbare Folgen für ihre Vitalität.

Waldbesitzende haben bereits vor Jahrzehnten begonnen, ihre Wälder in artenreiche, klimaangepasste Mischwälder umzubauen. Für die Zukunft bleibt jedoch ungewiss, welche Baumarten den klimatischen Veränderungen in 50 Jahren standhalten werden. Ein Appell des Waldbesitzerverbandes richtete sich an die Politik, hier mehr Freiraum für Anpassungen zu lassen. Denn der Umbau eines Waldes ist ein langfristiges Projekt, das nicht über Nacht abgeschlossen werden kann.

Nachhaltigkeit und Verantwortung

Die Gedanken zur Nachhaltigkeit sind in der Forstwirtschaft tief verwurzelt. Laut BMLEH ist die Grundlage für vitales Waldwachstum das nachhaltige Wirtschaften. Es geht darum, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Werte aller Waldarten zu sichern und zu verbessern. Diese Philosophie ist nicht nur in Deutschland, sondern auch international wichtig, denn nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet, dass auch zukünftige Generationen von den Wäldern profitieren können.

Die Probleme, mit denen die Wälder heute konfrontiert sind, sind gewaltig. Dennoch lässt der Waldbesitzerverband nicht locker und fordert von der Gesellschaft, den Klimawandel ernst zu nehmen. Nur so kann die Situation der Wälder verbessert werden, um einen lebensfähigen Wald auch für zukünftige Adventszeiten zu sichern.

Der Weihnachtsbaum steht nun im Foyer der Staatskanzlei und ist nicht nur ein schöner Anblick, sondern auch ein Zeichen für das Engagement, das die Waldbesitzenden und die Politik gemeinsam aufbringen müssen, um die Wälder für die kommenden Generationen zu erhalten.