VW Sachsen: Gleiche Löhne, weniger Stunden – Das erwartet 11.500 Beschäftigte!
VW in Sachsen passt ab 2026 die Tarifbedingungen an Westdeutschland an. 11.500 Mitarbeiter profitieren von höheren Löhnen und reduzierter Arbeitszeit.

VW Sachsen: Gleiche Löhne, weniger Stunden – Das erwartet 11.500 Beschäftigte!
Ein neuer Wind weht durch die sächsischen Volkswagen-Werke! Ab dem Jahr 2026 gelten für die rund 11.500 Beschäftigten in Zwickau, Chemnitz und Dresden die gleichen Tarifbedingungen wie für ihre Kollegen im Westen. Diese erfreuliche Nachricht kündigt eine bedeutende Angleichung der Arbeitsbedingungen an, die sich bereits in den vergangenen Tarifverhandlungen abzeichnete. Der Hintergrund dieser Reform ist ein neuer Tarifvertrag, der im Dezember 2024 von der IG Metall ausgehandelt wurde und nun einen bedeutenden Wandel einläutet.
Was steht konkret im neuen Tarifvertrag? Die wichtigste Neuigkeit: Die Arbeitszeit wird auf 35 Stunden pro Woche gesenkt. Das lässt die Herzen der Beschäftigten höher schlagen, denn gleichzeitig steigen die Löhne. Wo Produktionsmitarbeiter bisher zwischen 3.400 und 4.200 Euro brutto pro Monat verdienten, können sie sich ab 2026 auf monatliche Bezüge zwischen 3.914 und 4.304 Euro freuen. Diese Angleichung kommt nicht von ungefähr. Bereits 2021 forderte die IG Metall die Gleichstellung der Beschäftigten im Osten mit den westdeutschen Kollegen.
Überblick über die Tarifstruktur
Bislang galt für die sächsischen VW-Standorte ein eigener Haustarifvertrag, der mehr als 120.000 Beschäftigte umfasste. In diesem Vertrag gibt es 22 Entgeltstufen, wobei die höchsten Stufen 21 und 22 nicht mehr neu vergeben werden, jedoch Bestandsschutz haben. In Westdeutschland wiederum reicht die Lohnspanne von 2.400 bis zu beeindruckenden 8.361 Euro in der 22. Stufe. Die Aufwertung der Arbeitsbedingungen ist ein deutlicher Schritt nach vorne.
- Aktueller Verdienst in Sachsen: 3.400 bis 4.200 Euro brutto.
- Futuristische Lohnspannen ab 2026: 3.914 bis 4.304 Euro brutto.
- Arbeitszeitreduktion auf 35 Stunden pro Woche.
Zudem steht eine Umstrukturierung der Gläsernen Manufaktur in Dresden bevor. Ab 2026 soll dort keine Produktion mehr stattfinden. Stattdessen wird ein modernes Innovationszentrum ins Leben gerufen, das sich auf zentrale Technologiefelder wie Künstliche Intelligenz, Robotik, Mikroelektronik und Chip-Design konzentrieren wird. Das Projekt wird die Technische Universität Dresden involvieren, die künftig fast die Hälfte der Flächen im Werk nutzen wird. Die 230 Beschäftigten der Gläsernen Manufaktur können sich vorerst über ihren Arbeitsplatz freuen, auch wenn die Produktion eingestellt wird.
Eine lange benötigte Angleichung
Jan Otto, der Bezirksleiter der IG Metall, hebt hervor, wie wichtig diese Angleichung nach über drei Jahrzehnten ist. „Mit diesem Tarifvertrag stellen wir sicher, dass die Arbeitsplätze und die Lebensqualität unserer Beschäftigten gesichert werden“, so Otto. Die vorgezogene Umsetzung der Angleichung auf 2026 zeigt, dass man bei Volkswagen ein gutes Händchen für die Bedürfnisse der Mitarbeiter hat und gleichzeitig auf die Entwicklungen in der Branche reagiert.
Für viele Beschäftigte ist dieser Schritt ein Grund zur Freude, denn endlich wird der langjährige Kampf um faire Löhne und Arbeitsbedingungen belohnt. Ab 2026 dürfen die VW-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in Sachsen damit auf bessere Löhne und ein ausgewogenes Arbeitsleben hoffen. **Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich die Situation in den kommenden Jahren weiterentwickelt!**
Weitere Details zu den Entwicklungen in den sächsischen VW-Werken finden Sie auf news38.de und wirtschaft-in-sachsen.de.