Polarlichter erleuchten den Himmel: Ein Naturschauspiel bis ins Alpenvorland!
Polarlichter erhellen Norddeutschland am 20. Januar 2026 durch starken Sonnensturm. Tipps zur besten Sicht und Beobachtung.

Polarlichter erleuchten den Himmel: Ein Naturschauspiel bis ins Alpenvorland!
Über den Köpfen Deutschlands leuchtet es momentan in eindrucksvollen Farben. Am 20. Januar 2026 erlebten zahlreiche Menschen in Norddeutschland und bis ins Alpenvorland ein spektakuläres Naturschauspiel: Polarlichter, die teilweise mit bloßem Auge sichtbar waren. Diese beeindruckenden Erscheinungen wurden durch einen starken Sonnensturm ausgelöst, der nach einem koronalen Massenauswurf am 18. Januar 2026 erfolgte. Laut Merkur war die Stärke des Sonnensturms mit X1.9 enorm und das enstehende Plasma traf gegen 22 Uhr auf das Magnetfeld der Erde.
Blickt man zurück, so wird schnell klar, dass dieses Ereignis kein Einzelfall ist. Ein ähnliches Schauspiel bot sich im Mai 2024, aber der aktuelle Sonnensturm übertraf die Intensität des vorherigen. „Rötliche und grüne Lichtbänder übersäten den Himmel“, berichten erstaunte Beobachter, während Langzeitbelichtungen die Farbenpracht der Polarlichter eindrucksvoll festhielten.
Tipps zur besten Beobachtung
Die Experten raten dazu, bei klarem Himmel den nördlichen Teil des Himmels zu beobachten. Optimal ist ein dunkler, wolkenfreier Ort, um die Lichter bestmöglich genießen zu können. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für die kommende Nacht ähnliche Verhältnisse, die die Chancen auf eine erneute Sichtung erhöhen.
Aber nicht nur das Lichtspiel fasziniert, auch die physikalischen Hintergründe sind beeindruckend. Laut News.de wird vermutet, dass ein weiterer Sonnensturm der Kategorien G2 bis G3 als Folge des Massenauswurfs in den nächsten Tagen ebenfalls Auswirkungen zeigen könnte. Meteorologen warnen vor möglichen technischen Störungen, insbesondere in der Luftfahrtkommunikation und beim Kurzwellenfunk, während die Wahrscheinlichkeit eines Stromausfalls als gering eingeschätzt wird.
Geomagnetische Störungen und ihre Auswirkungen
Die NOAA Space Weather Prediction Center (SWPC) erwartet sogar einen schweren geomagnetischen Sturm der Stufe G4 am 20. Januar 2026. Diese Stürme können beeindruckende Polarlichter bis in mittlere Breiten erzeugen – und jeder, der ein bisschen Glück hat, könnte auch hierzulande in den Genuss dieser Ästhetik kommen. Der Sturm könnte Verstimmungen bei Satelliten und GPS-Signalen hervorrufen, wobei die angegebene Ankunftszeit zwischen 10 und 14 Uhr sowie 18 und 22 Uhr MEZ liegen könnte, wie sonnen-sturm.info berichtet.
In einer Zeit, in der Technik eine bedeutende Rolle in unserem Alltag spielt, richtet sich unser Blick also nicht nur nach oben, sondern auch auf die Auswirkungen solcher Ereignisse auf die moderne Welt. Ob Polarlicht-Jäger oder Technikexperten, jeder ist gespannt, was die kommenden Tage bringen werden.