Aggressiver Übergriff im Metronom: Zugbegleiter bespuckt und gestoßen!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Ein 68-jähriger Zugbegleiter wurde am 29.11.2025 in einem Metronom-Zug in Hamburg-Harburg angegriffen. Der Verdächtige wurde festgenommen.

Ein 68-jähriger Zugbegleiter wurde am 29.11.2025 in einem Metronom-Zug in Hamburg-Harburg angegriffen. Der Verdächtige wurde festgenommen.
Ein 68-jähriger Zugbegleiter wurde am 29.11.2025 in einem Metronom-Zug in Hamburg-Harburg angegriffen. Der Verdächtige wurde festgenommen.

Aggressiver Übergriff im Metronom: Zugbegleiter bespuckt und gestoßen!

Ein Vorfall im Metronom-Zug sorgt für große Diskussionen über die Sicherheit von Bahnmitarbeitern. Heute, am 29. November 2025, wurde ein 68-jähriger Zugbegleiter während einer Fahrkartenkontrolle in einem Zug von Hamburg Hauptbahnhof nach Hamburg-Harburg von einem 35-jährigen Mann angegriffen. Der Vorfall ereignete sich am Freitagmorgen. Laut n-tv wollte der Zugbegleiter den Passagier kontrollieren, der daraufhin aggressiv reagierte.

Der Täter beschimpfte nicht nur eine Frau im Zug, sondern spuckte auch den Zugbegleiter an und stieß ihn. Schlimmer noch, er versuchte, den Mitarbeiter mit Faustschlägen zu attackieren. Glücklicherweise konnte der Verdächtige am Bahnhof Hamburg-Harburg von der Bundespolizei gestellt werden. Gegen ihn laufen nun Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.

Ein besorgniserregender Trend

Diese gewalttätigen Vorfälle sind keine Ausnahme. Laut einer Tagesschau-Analyse sind Zugbegleiter, Reinigungskräfte und Kundenberater der Deutschen Bahn immer wieder Ziel von aggressiven Übergriffen. Im Jahr 2024 wurden rund 3.300 körperliche Angriffe auf Bahnmitarbeiter gezählt, was einen Anstieg von etwa sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Besonders heftig betroffen ist das Regionalverkehrspersonal, das etwa die Hälfte der Übergriffe ausmacht.

Bahnchef Richard Lutz hat die Gewalt gegen Mitarbeiter als inakzeptabel bezeichnet und sieht sie als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Die Deutsche Bahn reagiert mit Maßnahmen: Mitarbeiter im Nahverkehr erhalten schrittweise Bodycams zur Unterstützung ihrer Sicherheit – dies geschieht auf freiwilliger Basis. Erfahrungen zeigen, dass Bodycams bei Sicherheitskräften und Zugpersonal gut ankommen. Auch Deeskalationstrainings werden für Mitarbeiter mit Kundenkontakt angeboten, um sie bestmöglich auf solche Situationen vorzubereiten.

In Notfällen können Mitarbeiter im Nahverkehr über einen speziellen Notfall-Druckknopf, den „Prio-Ruf“, schnell Hilfe anfordern. Dennoch bleibt die hohe Zahl an Angriffen auf Bahnmitarbeiter ein alarmierendes Thema, das den Handlungsbedarf in der Gesellschaft unterstreicht.