SG Flensburg besiegt Melsungen: Ein Sieg mit Nervenstärke und Paraden!

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SG Flensburg-Handewitt siegt 35:32 gegen MT Melsungen; Coach Pajović lobt Teamgeist und Taktik, während Verletzungen das Spiel beeinträchtigen.

SG Flensburg-Handewitt siegt 35:32 gegen MT Melsungen; Coach Pajović lobt Teamgeist und Taktik, während Verletzungen das Spiel beeinträchtigen.
SG Flensburg-Handewitt siegt 35:32 gegen MT Melsungen; Coach Pajović lobt Teamgeist und Taktik, während Verletzungen das Spiel beeinträchtigen.

SG Flensburg besiegt Melsungen: Ein Sieg mit Nervenstärke und Paraden!

In einem packenden Duell hat die SG Flensburg-Handewitt am 22. November 2025 in Kassel gegen MT Melsungen mit 35:32 gewonnen. Damit verbessert sich ihre Auswärtsbilanz auf 11:1 Punkte. Diese Partie war mehr als nur ein weiteres Spiel; sie stellte sich als Schlüsselereignis heraus, das das Selbstvertrauen der Mannschaft unterstrich. Coach Aleš Pajović äußerte sich zur schwierigeren taktischen Vorbereitung und lobte die Geduld in der Abwehr und die Kontinuität im Angriff.

Der Torwart Benjamin Burić betonte die Bedeutung der letzten Paraden und sprach von einem Quäntchen Glück, das entscheidend war. Für ihn war der Sieg gegen Melsungen besonders erfreulich, da das Team in den letzten Jahren meist Mühe hatte, in dieser Halle zu gewinnen. Auf Seiten von Melsungen kritisierte der Rückraumspieler Nikolaj Enderleit die Fehler in der Schlussphase, die letztlich zu ihrer Niederlage führten und machte deutlich, dass das Tore erzielen eine Herausforderung war. Auch Marko Grgić von der SG wies auf die suboptimale Personalsituation hin, war aber dennoch glücklich über die gesammelten Spielminuten.

Rückblick auf die Saison

Ein Blick auf die gesamte Saison zeigt, dass die SG Flensburg-Handewitt am 25. Mai 2025 in Hamburg die European League gewann, was Titel Nummer 17 in der Vereinsgeschichte darstellt. Dieses Finale war nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch das 375. Europapokal-Spiel seit 1995, was die ununterbrochene internationale Aktivität der SG über 30 Jahre hinweg unterstreicht. Mit diesem Triumph sicherte sich die Mannschaft die Qualifikation für die kommende European League.

Die Feierlichkeiten zur Meisterschaft fanden in der „Hölle Nord“ statt und waren von einem großen Zuschauerandrang geprägt: rund 1.000 Fans waren vor Ort, feierten gemeinsam mit den Spielern und genossen die festliche Stimmung. Spieler Jim Gottfridsson wurde sogar nach 500 Spielen in die „Hall of Fame“ aufgenommen. Kevin Möller hatte sich den MVP-Titel beim Final Four gesichert, nachdem er im entscheidenden Spiel mit 21 Paraden brillierte.

Herausforderungen und Veränderungen

Trotz der Erfolge gab es in dieser Saison auch Rückschläge. Im DHB-Pokal schied die SG nach einer Niederlage gegen MT Melsungen aus. Trainer Nicolej Krickau musste am 12. Dezember die Segel streichen, und Co-Trainer Anders Eggert übernahm interimistisch. Im Februar wurde schließlich Aleš Pajović als neuer Trainer verpflichtet, was neue Hoffnungen für die Zukunft weckte. Zudem hat die Mannschaft unter schmerzhaften, langfristigen Ausfällen von Simon Pytlick und Kay Smits gelitten.

Um die sportliche Leistung weiter zu optimieren, ist die SG auch in Kooperation mit Psychologen und Sportwissenschaftlern aktiv. Die angewandte Sportpsychologie verfolgt das Ziel, nicht nur die Talententwicklung zu fördern, sondern auch die Trainings- und Wettkampfqualität nachhaltig zu verbessern. Hier werden Grundlagen und Fertigkeiten sowohl in Gruppen als auch individuell vermittelt, um das Team in seiner Entwicklung zu unterstützen. Der Austausch zwischen Forschung und Praxis ist dabei von zentraler Bedeutung, um die Athleten bestmöglich zu fördern und auf ihre Herausforderungen vorzubereiten.