Hoffnung zum Jahreswechsel: Bischöfe rufen zu Zuversicht für 2026 auf!

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Bischöfin Kirsten Fehrs und Erzbischof Heße ermutigen zu Hoffnung und Zuversicht zum Jahreswechsel 2026 in Schleswig-Holstein.

Bischöfin Kirsten Fehrs und Erzbischof Heße ermutigen zu Hoffnung und Zuversicht zum Jahreswechsel 2026 in Schleswig-Holstein.
Bischöfin Kirsten Fehrs und Erzbischof Heße ermutigen zu Hoffnung und Zuversicht zum Jahreswechsel 2026 in Schleswig-Holstein.

Hoffnung zum Jahreswechsel: Bischöfe rufen zu Zuversicht für 2026 auf!

Der letzte Tag des Jahres 2025 ist da und die Erwartungen an 2026 sind hoch. In ihren Silvesteransprachen rufen Bischöfin Kirsten Fehrs und Erzbischof Stefan Heße dazu auf, mit Hoffnung und Zuversicht ins neue Jahr zu starten. Fehrs, die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, fordert die Menschen auf, die Perspektive der Zuversicht zu schärfen und ermuntert alle, mit offenen Armen das neue Jahr zu empfangen. “Siehe, ich mache alles neu”, ist die biblische Jahreslosung für 2026, die Fehrs als Einladung zur neugewonnenen Hoffnung sieht. Sie betont, dass alles Leben zwischen einem guten Anfang und einem guten Ende eingeklemmt sei, und erinnert uns daran, dass Gott die Welt als friedlichen Ort erschaffen hat. Trotz der globalen Krisen und individuellen Sorgen, die uns plagen, gibt es auch Lichtblicke von Mitmenschlichkeit und Hoffnung. Das schreibt der NDR.

Erzbischof Heße, der auch für Schleswig-Holstein zuständig ist, möchte den Menschen Mut machen. Er ruft dazu auf, als Hoffnungsträger ins neue Jahr zu gehen, auch wenn uns die Gesellschaft mit Spannungen und Konflikten konfrontiert. In vielen Festgottesdiensten zu Weihnachten wurden Botschaften der Gemeinschaftsentwicklung vermittelt, die den Wünschen nach mehr Verantwortung füreinander Raum geben sollen. Immer wieder wurde in den Predigten der Wunsch geäußert, die Grenzen der Abschottung einzureißen und gegenseitigen Respekt aufzubauen. Diese Werte sind auch der Kern der Forderungen von Kirsten Fehrs, die am Neujahrstag um 10.15 Uhr im ZDF-übertragenen Festgottesdienst aus der Dresdner Frauenkirche predigt.

Hoffnung als Antwort auf Pessimismus

Mit einem Blick in die Zukunft formuliert Fehrs einen direkten Appell an alle, den Herausforderungen mit besonnener Gelassenheit zu begegnen. Hoffnung entsteht besonders dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und dem Schlechtreden widerstehen. Karl Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hat in seiner Silvesterpredigt ebenfalls die Bedeutung der Hoffnung hervorgehoben. Er beschreibt Hoffnung als die Kraft, die uns ermutigt und unser Leben sinnvoll macht. In einer Zeit, in der immer mehr Menschen Pessimismus und Angst verspüren, wird Hoffnung zu einem unverzichtbaren Gegenbild gegen Furcht und Verzweiflung, so Bätzing.

Die Gedanken rund um gegenseitigen Respekt und Zuversicht sind auch von großer Bedeutung für die Pläne des neuen Jahres. Kardinal Rainer Maria Woelki weist darauf hin, dass Solidarität und Gemeinwohlorientierung zu mehr Gerechtigkeit führen, während Christian Kopp von der bayerischen evangelischen Landeskirche Toleranz für unterschiedliche Lebensweisen fordert. Diese Stimmen tragen zur Gestaltung eines respektvollen Miteinanders in der Gesellschaft bei und sind wichtige Bausteine für das kommende Jahr. In seiner Neujahrsansprache hebt Bundeskanzler Olaf Scholz ebenfalls hervor, dass Deutschland ein Land des Miteinanders und nicht des Gegeneinanders sein soll. Er lobt den Zusammenhalt der Menschen, insbesondere nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg, und beschreibt die Herausforderungen, die vor uns liegen, als Möglichkeiten zur Stärkung der Gemeinschaft.

Der Blick auf 2026 verspricht daher nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen. Lassen wir uns inspirieren von den Verheißungen der Bischöfe, die uns Mut machen und zu einem neuen, solidarischen Zusammenleben anregen. Mögen wir die Botschaften des Respekts und der Hoffnung in unseren Herzen tragen und den Neuanfang im kommenden Jahr mit Zuversicht angehen. Um es mit den Worten von Fehrs zu sagen: „Geben wir dem Guten Raum und lassen wir dem guten Ende eine Chance.“