Explosion in Kiel: Verletzte bei Petroleumlampe in Wohnung!

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Am 19.01.2026 kam es in einer Wohnung in Kiel-Gaarden zu einer Explosion durch eine Petroleumlampe, zwei Verletzte.

Am 19.01.2026 kam es in einer Wohnung in Kiel-Gaarden zu einer Explosion durch eine Petroleumlampe, zwei Verletzte.
Am 19.01.2026 kam es in einer Wohnung in Kiel-Gaarden zu einer Explosion durch eine Petroleumlampe, zwei Verletzte.

Explosion in Kiel: Verletzte bei Petroleumlampe in Wohnung!

In der Kieler Innenstadt kam es heute zu einem Vorfall, der die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Gaarden in Aufregung versetzte. Gegen sieben Uhr morgens wurde die Feuerwehr zu einer Wohnung gerufen, in der eine Explosion stattgefunden hatte. Die Ursache stellte sich als Petroleumlampe heraus, was zu einem erheblichen Sachschaden führte. Ein Mensch erlitt bei dem Vorfall leichte Verletzungen, die jedoch zum Glück nicht schwerwiegender waren.

Die Explosion hinterließ ihre Spuren – nicht nur in der betroffenen Wohnung, wo Fenster zerbrochen und Wände beschädigt wurden, sondern auch im Außenbereich. Ein Auto, das vor dem Mehrfamilienhaus geparkt war, wurde durch die Druckwelle ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr war umgehend vor Ort und konnte Schlimmeres verhindern.

Bewohnbarkeit des Gebäudes unter Überprüfung

Aktuell überprüfen Statiker die Bewohnbarkeit des Gebäudes in der Blitzstraße. Die Sorge, dass die Struktur durch die Explosion gefährdet ist, steht im Raum. Hier wird gewartet, ob alle Wohnungen weiterhin sicher bewohnt werden können.

Doch wie genau funktioniert so eine Explosion? Baua.de erklärt die Grundlagen: Eine Explosion kann als Deflagration auftreten, bei der eine chemische Reaktion mit Flammenbildung und Unterschallgeschwindigkeit stattfindet. Dabei ist es wichtig, dass ausreichend Sauerstoff vorhanden ist. Hingegen gibt es auch die Detonation, bei der die chemische Umsetzung mit Überschallgeschwindigkeit verläuft und eine Stoßwelle bildet.

Folgen der Explosion

In diesem Fall hat die Druckwelle, die durch die Explosion im Gebäude erzeugt wurde, nicht nur die Fenster weggesprengt, sondern auch dazu geführt, dass Wände eingedrückt wurden und umliegende Objekte beschädigt wurden. Sehr häufig sind solche Luftstoßwirkungen verantwortlich für die zerschmetterten Fensterscheiben und die Schäden an den Wänden. Dazu kommen thermische Wirkungen durch die Flammen, die entstehen können und gesundheitliche Risiken mit sich bringen.

Dennoch sind im Vergleich zur Luftstoßwirkung die Auswirkungen von Detonationen in der Regel geringer. Bei diesem Vorfall wird das Ausmaß der Schäden auch durch die Struktur des Gebäudes und die Tragfähigkeit der Wände beeinflusst. Die genaue Analyse wird zeigen, ob und in welcher Form das Gebäude weiter genutzt werden kann.

Für die Betroffenen stellt sich nun die Frage, wie es weitergeht. Zunächst gilt es, die Sicherheit der Bewohner und die Integrität des Gebäudes zu sichern, während die Feuerwehr den Einsatz abgeschlossen hat und die Situation zu beruhigen beginnt.