Schnee schmilzt: Glätteunfälle und Tauwetter sorgen für Chaos!

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In Kiel und Norddeutschland prägen schmelzender Schnee und Eis gefährliche Straßenverhältnisse. Polizei meldet Glätteunfälle.

In Kiel und Norddeutschland prägen schmelzender Schnee und Eis gefährliche Straßenverhältnisse. Polizei meldet Glätteunfälle.
In Kiel und Norddeutschland prägen schmelzender Schnee und Eis gefährliche Straßenverhältnisse. Polizei meldet Glätteunfälle.

Schnee schmilzt: Glätteunfälle und Tauwetter sorgen für Chaos!

Schnee und Eis haben Norddeutschland in den letzten Tagen fest im Griff gehabt, doch der Wettergott zeigt sich langsam von seiner milderen Seite. Laut NDR sind in dieser Woche steigende Temperaturen zu erwarten, die das Tauwetter einläuten. Nach einem Zwischenfall mit überfrierender Nässe am Mittwochabend, der zu glatten Straßen führte, meldete die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern über zehn witterungsbedingte Unfälle, darunter auch vier leicht verletzte Personen. Die Glätteunfälle häuften sich vor allem in Flensburg und Joldelund, wo eine Fahrerin nach einem Überschlag schwer verletzt wurde.

Aber nicht nur auf den Straßen war Vorsicht geboten. In Hamburg war der Winterdienst mit etwa 100 Personen aktiv, um die Hauptverkehrsstraßen und Radwege zu streuen. Die Deutschen Wetterdienste (DWD) gaben jedoch Entwarnung: Die Glättegefahr soll mit den kommenden Plusgraden am Donnerstag zurückgehen. Die Höchsttemperaturen erreichen dabei in Usedom bis zu 2 Grad, während es in Georgsmarienhütte sogar bis zu 10 Grad warm werden könnte.

Die Auswirkungen des Winterwetters

Das tauende Eis bringt jedoch nicht nur Erleichterung. Mit dem Schmelzwasser haben die Einsatzkräfte in vielen Regionen ausräumen müssen, da das Wasser nicht abfließen konnte. Verstopfte Regenrinnen trugen dazu bei, dass es in einigen Kellern und Wohnungen zu Überschwemmungen kam. Außerdem sind in der kommenden Nacht mögliche Glättegefahren in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern nicht ganz auszuschließen, auch wenn der DWD eine ruhigere Wetterlage erwartet. Am Wochenende könnte es wieder frostig werden.

In der schifffahrtsgeplagten Elbe sorgt die Eisbildung für zusätzliche Herausforderungen. Die Elbfähre “Tanja” musste vorübergehend eingestellt werden, während Eisbrecher im Einsatz sind, um den Schiffsverkehr aufrechtzuerhalten.

Probleme im Verkehrs- und Bildungsbereich

In der vergangenen Woche wurden die Menschen in Norddeutschland stark von den winterlichen Verhältnissen betroffen. So fiel der Unterricht in ganz Niedersachsen am Freitag und Montag aus, was viele Familien vor logistische Probleme stellte. Im Straßenverkehr kam es zu Staus, beispielsweise auf der A7, bedingt durch Reinigungsarbeiten. Die eisigen Bedingungen sorgten nicht nur für Glätteunfälle, sondern auch für größere Ausfälle im Flugverkehr, wie am Frankfurter Flughafen, wo 120 Flüge gestrichen wurden.

Am kommenden Samstag kann das HSV-Heimspiel gegen Mönchengladbach nach der Absage des Spiels gegen Bayer 04 Leverkusen jedoch wieder planmäßig stattfinden. Das Wetter in Norddeutschland bleibt nach wie vor ein spannendes Thema. Experten warnen zudem vor gefährlichen Dachlawinen und Eiszapfen, die durch das Maschinengetriebe des Tauwetters entstanden sind.

Wie die Situation zeigt, stehen wir auch in Deutschland vor den Herausforderungen des Klimawandels. Laut einer Studie des Statista zeigt sich der Klimawandel in Form von Wetterextremen, die von Starkregen bis zu unberechenbaren Winterwettern reichen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Temperaturen und das Wetter in den kommenden Wochen entwickeln werden.