Studienaufenthalt im Ausland: So viel Förderung gibt es 2024/25!

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Erasmus+ bietet finanzielle Unterstützung für Studierende in Europa. Erfahren Sie mehr über Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen.

Erasmus+ bietet finanzielle Unterstützung für Studierende in Europa. Erfahren Sie mehr über Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen.
Erasmus+ bietet finanzielle Unterstützung für Studierende in Europa. Erfahren Sie mehr über Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen.

Studienaufenthalt im Ausland: So viel Förderung gibt es 2024/25!

Studieren im Ausland ist für viele Studierende ein Traum, und mit dem Erasmus+-Programm wird dieser Traum nun greifbarer. Das Austauschprogramm bietet eine interessante finanzielle Unterstützung für Studierende an europäischen Hochschulen, und sorgt dafür, dass der Aufenthalt im Ausland nicht nur unvergesslich, sondern auch bezahlbar ist. Haw Kiel berichtet, dass die Höhe der Förderung abhängig vom Zielland ist. Besonders attraktiv ist das Angebot für Länder in der ersten Fördergruppe, wie Belgien, Dänemark und Frankreich, wo Studierende 600 Euro monatlich erhalten können. Für Studierende, die nach Estland, Griechenland oder Spanien reisen, gibt es 540 Euro pro Monat.

Die finanzielle Unterstützung ist nicht nur auf die Höhe des Stipendiums beschränkt. Die Gesamthöhe der Förderung orientiert sich an der Dauer des Aufenthalts, wobei auch An- und Abreisetage miteingerechnet werden. Bei einem Auslandspraktikum gibt es sogar einen zusätzlichen Zuschuss von 150 Euro pro Monat.

Wie funktioniert die Finanzierung?

Die Auszahlung des Erasmus+-Stipendiums erfolgt in zwei Teilen: 80% nach Vertragsunterzeichnung und die restlichen 20% nach der Rückkehr aus dem Ausland. Darüber hinaus können Reisekosten gemäß der Entfernung zur Gasthochschule geltend gemacht werden, und umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Bus, Bahn oder Fahrrad werden zusätzlich gefördert. Ein spezieller Zuschuss für Studierende mit besonderen Bedürfnissen, das sogenannte „Fewer Opportunities-Top Up“, kann auch beantragt werden und beläuft sich auf 250 Euro pro Monat.

Ein anschauliches Beispiel zur Verdeutlichung: Ein Aufenthalt in Finnland über 131 Tage könnte mit einer Gesamtsumme von 2969 Euro gefördert werden, wobei der Betrag von der Reisekostenpauschale und zusätzliche Reisetage abhängt. Im Falle des „Fewer Opportunities-Top Up“ würde die Gesamtsumme sogar auf 4077 Euro ansteigen.

Wer kann sich bewerben?

Das Programm richtet sich an ein breites Publikum: Studierende in Kurzstudiengängen, Bachelor- und Master-Studierende, sowie Doktorandinnen und Doktoranden können ihre Bewerbung einreichen. Wichtig ist, dass die Einschreibung an einer Hochschulinstitution erfolgt, die am Erasmus+-Programm teilnimmt. Der Studienaufenthalt im Ausland muss relevant für das Studienziel und die persönliche Entwicklung sein und sollte Teil des Studienprogramms sein. Laut Erasmus+ gibt es für Studienaufenthalte langfristige Mobilitätsmöglichkeiten von 2 bis 12 Monaten sowie kurzfristige Mobilitäten von 5 bis 30 Tagen.

Ein weiterer spannender Aspekt ist die Unterstützung für Studierende, die Praktika im Ausland absolvieren oder aus Randregionen stammen. Hier erhalten sie zusätzliche finanzielle Unterstützung, um die Mobilität zu fördern. Außerdem sorgt die Online-Sprachunterstützung von Erasmus+ dafür, dass die sprachlichen Herausforderungen des Auslandsaufenthaltes leichter gemeistert werden können.

Voraussetzungen und Planungen

Studierende müssen im Vorfeld eine Lernvereinbarung zwischen der entsendenden und aufnehmenden Hochschule treffen, um die Anerkennung ihrer Studienleistungen zu sichern. Dabei werden nicht nur die Rechte und Pflichten festgelegt, sondern auch die Leistungsnachweise nach dem Aufenthalt geregelt. Das Deutsche Studentenwerk verweist zudem darauf, dass man vor dem Aufenthalt Geld bereitstellen sollte, um zusätzliche Kosten im Ausland zu decken. Es lohnt sich auch, sich über die Möglichkeiten von BAföG zu informieren, da Auslands-BAföG unter Umständen höher ausfallen kann als im Inland.

Wer Fragen zu Erasmus+ oder zur Finanzierung hat, sollte sich rechtzeitig an das International Office seiner Hochschule wenden. Denn ein guter Plan ist das A und O für einen erfolgreichen Aufenthalt im Ausland!