Klinische Umweltmedizin: Symposium begeistert Studierende in Lübeck!

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Am 8. Dezember 2025 findet im Audimax Lübeck ein Symposium zur Klinischen Umweltmedizin statt. Studierende präsentieren aktuelle Forschungsergebnisse.

Am 8. Dezember 2025 findet im Audimax Lübeck ein Symposium zur Klinischen Umweltmedizin statt. Studierende präsentieren aktuelle Forschungsergebnisse.
Am 8. Dezember 2025 findet im Audimax Lübeck ein Symposium zur Klinischen Umweltmedizin statt. Studierende präsentieren aktuelle Forschungsergebnisse.

Klinische Umweltmedizin: Symposium begeistert Studierende in Lübeck!

Was tut sich rund um die Umweltmedizin? Am 8. Dezember 2025 ist es endlich soweit: Das Studierenden-Symposium „Klinische Umweltmedizin“ wird um 17 Uhr im Foyer des Audimax an der Universität zu Lübeck stattfinden. Hierbei dreht sich alles um die Erforschung, Erkennung, Behandlung und Prävention von umweltbedingten Gesundheitsstörungen. Dieses spannende Event lädt Studierende aller Fachrichtungen, Mitarbeitende des Campus und weitere Interessierte ein, sich über aktuelle Fragestellungen auszutauschen und den Dialog zu suchen.

Im Rahmen des Symposiums werden die Ergebnisse von engagierten Studierenden der Humanmedizin und Pflegewissenschaft präsentiert. Eine beeindruckende Anzahl von 50 Postern wird zu sehen sein, aus denen die besten drei auch prämiert werden. Dies bietet eine großartige Gelegenheit für die Studierenden, ihr Wissen zu zeigen und mit anderen über ihre Erkenntnisse zu diskutieren. Dr. Walter Häuser, der als Unterrichtsbeauftragter am Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie tätig ist, steht für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung. Interessierte können ihn direkt unter walter.haeuser(at)uni-luebeck(dot)de kontaktieren.

Schwerpunkt Klinische Umweltmedizin

Doch was genau ist eigentlich klinische Umweltmedizin? Diese Disziplin ist stark patientenbezogen und individualmedizinisch ausgerichtet. Sie konzentriert sich auf die medizinische Betreuung von Personen mit gesundheitlichen Beschwerden, die durch Umweltfaktoren bedingt sind. Im Gegensatz zur präventiven Umweltmedizin, die sich bevölkerungsorientiert mit der Gesundheit beschäftigt – vertreten durch die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin – betrachtet die klinische Umweltmedizin die individuellen Empfindlichkeiten und komplexen Einflüsse, die auf einen einzelnen Patienten wirken. So kommt es, dass exogene Kofaktoren als Verursacher umweltmedizinischer Krankheitsbilder sehr vielgestaltig sein können.

Ein bemerkenswerter Aspekt der klinischen Umweltmedizin ist, dass Innenraumschad- und -reizstoffe etwa 70-80% der Patienten betreffen, die eine umweltmedizinische Praxis aufsuchen. Hinzu kommen unphysiologische Reizfaktoren, die von Umwelt- oder Arbeitsplatzallergenen bis zu psychischem und physischem Stress, Nahrungsmittelbestandteilen und elektromagnetischen Feldern reichen. Diese Vielfalt verdeutlicht, wie wichtig eine interdisziplinäre Herangehensweise in der Umweltmedizin ist, um individuelle Behandlungsstrategien zu entwickeln und den Patienten bestmöglich zu unterstützen. Informationen darüber, wie solche Themen weiter erforscht und behandelt werden, bietet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt auf ihrer Webseite, wo man sich über die Rolle der Umweltmedizin informieren kann – DBU online.

Das bevorstehende Symposium ist also nicht nur eine Plattform für den Austausch von Wissen, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, mehr über die vielschichtigen Aspekte der Umweltmedizin zu lernen und zu entdecken, wie diese Disziplin künftig weiterentwickelt werden kann. Seien Sie dabei und informieren Sie sich über die neuesten Trends in der Gesundheitsforschung!