Infener plant Wasserstofffabrik in Neumünster: Ein UFO für die Zukunft!

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Infener plant eine Wasserstofffabrik in Neumünster. 133 Millionen Euro Investition, einzigartige Architektur und Ziel: grüner Wasserstoff.

Infener plant eine Wasserstofffabrik in Neumünster. 133 Millionen Euro Investition, einzigartige Architektur und Ziel: grüner Wasserstoff.
Infener plant eine Wasserstofffabrik in Neumünster. 133 Millionen Euro Investition, einzigartige Architektur und Ziel: grüner Wasserstoff.

Infener plant Wasserstofffabrik in Neumünster: Ein UFO für die Zukunft!

In Neumünster gibt es aufregende Neuigkeiten bezüglich eines innovativen Projekts, das die Region in die Zukunft der Energieproduktion katapultieren könnte. Die Kieler Nachrichten berichten, dass das Schweizer Unternehmen Infener, das erst 2023 gegründet wurde, einen Erbbaurechtsvertrag für ein Grundstück an der Isarstraße in Neumünster unterzeichnet hat. Ziel dieses Projekts ist der Bau einer Wasserstofffabrik, die „Grünen Wasserstoff“ aus erneuerbaren Energien produzieren soll.

Die Produktionskapazität wird durch zehn Elektrolyseure erreicht, und die Investitionssumme beläuft sich auf stolze 133 Millionen Euro. Das Grundstück hat eine Größe von 29.000 Quadratmetern. Die Sprecherin von Infener, Franziska Grammes, und Tim Stein, der Fachdienstleiter der Stadtverwaltung, bestätigten, dass der Vertrag für die Nutzung des Grundstücks im Prinzip fertig ist. Anfang 2026 wird er der Ratsversammlung zur Genehmigung vorgelegt.

Der Bau und die Architektur

Das geplante Gebäude soll eine futuristische, kreisrunde Form annehmen, die vielen Erinnerungen an ein Ufo weckt. Ursprünglich war der Baubeginn für 2026 vorgesehen, jedoch wird nun mit einer Verzögerung von mindestens einem Jahr gerechnet. Diese Verzögerungen resultieren unter anderem aus dem Bedarf eines neuen Netzanschlusses.

Es verderben jedoch bisher keinerlei andere Interessenten das Geschäft, die Option auf das Grundstück läuft bald aus. Zudem könnte im Vertrag eine Rückfallklausel enthalten sein, die besagt, dass das Grundstück an die Stadt zurückfällt, falls nicht binnen eines bestimmten Zeitrahmens mit dem Bau begonnen wird.

Grüner Wasserstoff als Schlüssel zur Energiewende

Doch was hat es mit dem „Grünen Wasserstoff“ auf sich? Der Techzeitgeist hebt hervor, dass dieser als zentrales Element der Energiewende gilt. Besonders in Polen, wo Unternehmen wie ORLEN ab 2025 in großem Maßstab grünen Wasserstoff herstellen wollen, wird dies deutlich. Dort sollen bis zu 130.000 Tonnen Wasserstoff jährlich produziert werden, ausreichend für etwa 650.000 brennstoffzellenbetriebene PKWs.

Diese Bemühungen sind auch in Deutschland von Bedeutung, denn die Bundesregierung plant, Milliarden in die Wasserstoff-Infrastruktur zu investieren. Wie der Deutschlandfunk berichtet, zeichnet sich Wasserstoff nicht nur als Antrieb für Automobile und Heizungen ab, sondern könnte auch in der Stahlindustrie und im Schwerlastverkehr eine große Rolle spielen.

Der Schlüssel zur Minderung von CO₂-Emissionen liegt in der effizienten Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff. Aktuelle Herausforderungen wie die Kosten und die Notwendigkeit zur Reduzierung des Energieverbrauchs werden weiterhin heiß diskutiert. Während die Prognosen eine große Nachfrage anzeigen, könnte die Praxis hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Projekt in Neumünster sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Mit einem klaren Fokus auf grünen Wasserstoff könnte es jedoch nicht nur zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beitragen, sondern auch eine wichtige Rolle in der globalen Energiewende spielen.