Schleswig-Holstein im Aufschwung: Mehr Unternehmensgründungen trotz Krise!

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In Schleswig-Holstein stiegen 2025 die Unternehmensgründungen um 5%, trotz wirtschaftlicher Herausforderungen und mehr weiblichen Gründern.

In Schleswig-Holstein stiegen 2025 die Unternehmensgründungen um 5%, trotz wirtschaftlicher Herausforderungen und mehr weiblichen Gründern.
In Schleswig-Holstein stiegen 2025 die Unternehmensgründungen um 5%, trotz wirtschaftlicher Herausforderungen und mehr weiblichen Gründern.

Schleswig-Holstein im Aufschwung: Mehr Unternehmensgründungen trotz Krise!

Was geht in Schleswig-Holstein? Trotz aller wirtschaftlicher Unsicherheiten blüht das unternehmerische Engagement in Norddeutschland. Laut dem NDR steigen die Unternehmensgründungen im Jahr 2025 munter an. In den ersten drei Quartalen wurden insgesamt 17.400 Gewerbe neu angemeldet, was einen Anstieg von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Dies zeigt sich besonders stark in Regionen wie Steinburg, Stormarn und Kiel, wo die Gründungszahlen deutlich zugenommen haben. Besonders erfolgreich ist Nordfriesland, wo pro Einwohner die meisten Gründungen verzeichnet werden.

Die Gründe für diesen Trend sind vielfältig. Der Ökonom Robert Gold weist darauf hin, dass in Krisenzeiten oft aus Not oder der Angst vor Jobverlust neue Unternehmen gegründet werden. Und das, meinen wir, ist eine mutige Reaktion auf herausfordernde Umstände! Die Handwerkskammer Flensburg meldet ebenfalls Erfolg: 849 neue Unternehmen wurden dort in diesem Jahr gegründet, ein klarer Zuwachs von 10,5 Prozent.

Wachsende Gründungslandschaft

Die Zahlen zeigen nicht nur, dass die Gründungslust wächst, sondern auch, dass Schleswig-Holstein im bundesweiten Vergleich hervorragend abschneidet. Das Bundeswirtschaftsministerium berichtet, dass die Gründungsaktivitäten in Deutschland ein Allzeithoch erreicht haben. Rund 9,8 Prozent der 18- bis 64-Jährigen haben in den letzten dreieinhalb Jahren einen Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der breiten Palette der Anmeldungen wider, die von Kleinstbetrieben bis hin zu größeren Unternehmen reicht. Das Startup SH Netzwerk unterstützt dieses unternehmerische Engagement und fördert die Entwicklung tragfähiger Ideen.

Was die Geschlechterverteilung betrifft, zeigt sich ein positiver Trend: In Schleswig-Holstein gründen mehr Frauen Unternehmen als Männer. Diese Entwicklung verringert den Gendergap in der Gründerszene und ist ein gutes Zeichen für die Zukunft. Die Vorsitzende von StartUp Schleswig-Holstein e.V., Anke Rasmus, hebt hervor, dass die verbesserte Förderkultur und Vernetzung entscheidend für diesen Aufwind sind. Seit 2016 wurden 62 Start-Ups durch ein Gründungsstipendium des Landes gefördert.

Innovationskraft und Bildung

Ein weiterer Aspekt, der die Gründungskultur stärkt, ist die Innovationskraft der Regionen. Start-ups tragen maßgeblich zur Förderung von Zukunftstechnologien bei und sind oft der Ursprung kreativer Lösungen. Flensburg hat sich zu einem Hotspot für Start-ups entwickelt, mit lebhaften Workshops auf dem Südermarkt und in Süderbrarup. Auch die Hochschulen tragen ihren Teil dazu bei: Ein neuer Studiengang an der Hochschule Flensburg zielt darauf ab, Studierenden die Gründung eines Unternehmens zu ermöglichen.

Insgesamt zeigt sich, dass trotz der Herausforderungen, die diese Zeiten mit sich bringen, der Unternehmergeist in Schleswig-Holstein lebendig bleibt. Die kommenden Jahre könnten durch dynamische Entwicklungen in innovativen Branchen geprägt sein. Was auch immer auf uns zukommt, eines ist sicher: In Schleswig-Holstein wird das unternehmerische Pflänzchen weiter wachsen.