Vermisste Kim-Lea B. aus Kellinghusen: Polizei bittet um Hinweise!

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Die 22-jährige Kim-Lea B. wird seit dem 1. Dezember in Kellinghusen vermisst. Polizei bittet um Hinweise zur Suche.

Die 22-jährige Kim-Lea B. wird seit dem 1. Dezember in Kellinghusen vermisst. Polizei bittet um Hinweise zur Suche.
Die 22-jährige Kim-Lea B. wird seit dem 1. Dezember in Kellinghusen vermisst. Polizei bittet um Hinweise zur Suche.

Vermisste Kim-Lea B. aus Kellinghusen: Polizei bittet um Hinweise!

Eine vermisste junge Frau sorgt seit Montag für Aufregung in Kellinghusen. Kim-Lea B., erst 22 Jahre alt, wird seit dem Vormittag des 1. Dezember gesucht. Laut NDR verließ sie gegen 11 Uhr ihre Wohnung in der Lindenstraße und ist seither spurlos verschwunden. Die Polizei hat bisher keine Hinweise auf ihren Aufenthaltsort finden können.

Die gesuchte Kim-Lea B. ist etwa 1,60 Meter groß, hat einen kräftigen Körperbau und braune Haare. Bei ihrem Verschwinden trug sie eine schwarz-grüne Jacke der Marke “The North Face”. Am Dienstag wurden sogar Spürhunde eingesetzt, doch auch diese brachten keine neuen Erkenntnisse. Aktuellen Informationen zufolge ist keine Suizidgefährdung gegeben, was die Hoffnung auf einen positiven Ausgang der Suche stärkt.

Zusätzlich vermisste Person

Wie es aussieht, bleibt die Suche in Kellinghusen jedoch nicht auf Kim-Lea beschränkt. Die Polizei sucht nicht nur nach der 22-Jährigen, sondern auch nach der 73-jährigen Svitlana T., die bereits am selben Tag gegen 16 Uhr ihre Wohnung in der Lehmbergstraße verließ. Svitlana ist etwa 1,68 Meter groß, schlank und hat braunes Haar. Sie trug vermutlich eine schwarze Jacke und Hausschuhe, spricht ausschließlich Russisch und könnte sich in einer Orientierungslosigkeit befinden. Hinweise zu beiden Vermissten nimmt die Itzehoer Kriminalpolizei entgegen, die unter 04821/6020 oder über den Polizeiruf 110 erreichbar ist, wie die SHZ berichtet.

Es ist nicht der erste Fall dieser Art in der Region. Bereits zu Beginn des Jahres wurde eine 85-jährige Frau aus Kellinghusen vermisst, die trotz umfassender Suchaktionen nicht gefunden werden konnte. Diese Vorkommnisse werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen die Polizei konfrontiert ist. Vermisstenfälle stellen eine ernsthafte Angelegenheit dar, und die örtlichen Behörden stehen oft unter Druck, schnelle Ergebnisse zu liefern.

Die Rolle der Polizei und der Akteure

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat hierfür eine Reihe von Unterstützungssystemen und -maßnahmen entwickelt. Eine Person gilt als vermisst, wenn sie unerklärlicherweise von ihrem Aufenthaltsort fernbleibt und eine Gefährdung für Leib oder Leben angenommen wird, erklärt das BKA auf seiner Webseite BKA. Und so werden bei akuten Gefahren groß angelegte Suchaktionen ins Leben gerufen, bei denen oft sogar die Bereitschaftspolizei und Rettungsdienste involviert sind.

In Deutschland gibt es gefühlt täglich neue Vermisstenmeldungen, und viele Fälle klären sich schnell. Statistiken zeigen, dass rund 50 Prozent der Vermisstenfälle innerhalb der ersten Woche gelöst werden. Mit der Möglichkeit, kürzlich in INPOL erfasste Daten zu über 9.420 Vermisstenfällen abzurufen, versucht die Polizei, einen Überblick zu behalten.

Im Moment sind die Gedanken der Kellinghusener Bürger:innen bei den Vermissten. Hoffen wir alle, dass Kim-Lea und Svitlana bald wohlbehalten zu ihren Familien zurückkehren können. Die Polizei ist auf Hinweise angewiesen und hofft auf die Unterstützung aus der Bevölkerung. Jeder Hinweis kann entscheidend sein.