Sturmflut und Orkanböen: Chaos-Wochenende für ganz Deutschland!

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Sturmtief Joshua bringt am Wochenende bis zu 110 km/h starke Böen nach Norddeutschland. Gefahr von Sturmfluten und unangenehmem Wetter.

Sturmtief Joshua bringt am Wochenende bis zu 110 km/h starke Böen nach Norddeutschland. Gefahr von Sturmfluten und unangenehmem Wetter.
Sturmtief Joshua bringt am Wochenende bis zu 110 km/h starke Böen nach Norddeutschland. Gefahr von Sturmfluten und unangenehmem Wetter.

Sturmflut und Orkanböen: Chaos-Wochenende für ganz Deutschland!

In Norddeutschland stehen die Bürger:innen vor einem turbulenten Wochenende, das vom Sturmtief Joshua, international auch als Benjamin bekannt, beeinflusst wird. Vorhersagen sprechen von ungemütlichem Wetter, das sich zwischen dem 25. und 27. Oktober 2025 über das Land ausbreitet. Während am Samstag im Osten und Südosten noch zeitweise Auflockerungen zu erwarten sind, bleibt es im Rest des Landes grau und regnerisch. Besonders im Westen sollten sich die Menschen auf heftige Schauer und längere Regenperioden einstellen, begleitet von kräftigem Wind.

Die Temperaturen klettern tagsüber nur auf 8 bis 15 Grad, was deutlich kühler ist als in den vergangenen Tagen. Mit der Ankunft des Tiefs Joshua wird der Wind zunehmend zur Gefahr. Am Sonntag wird ein neues Sturmtief über Norddeutschland erwartet, das Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h mit sich bringt, in exponierten Lagen könnte es sogar über 110 km/h blasen. Autofahrer müssen mit schwierigen Bedingungen rechnen, besonders auf Brücken und in offenen Gebieten, wo Böen ihre richtige Richtung finden können.

Erste Auswirkungen in der Region

In der Nacht zum Sonntag wird an der Küste schauerartiger Regen erwartet, begleitet von starken bis stürmischen Böen. Die Schneefallgrenze sinkt auf 700 bis 800 Meter, und in den höheren Lagen können die ersten Schneeflocken fallen. Bereits in der Nacht auf Freitag kam es aufgrund des Sturmes zu einem Vorfall auf der Autobahn 28 bei Bad Zwischenahn, wo ein Baum auf die Fahrbahn stürzte und die Strecke zwischen Bad Zwischenahn West und Zwischenahner Meer kurzfristig gesperrt werden musste. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Wie auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h in den kommenden Tagen möglich; dies entspricht bereits der Orkanstärke. Teile der Promenaden, unter anderem in Wilhelmshaven, wurden bereits überschwemmt, da auch die Pegelstände an der nordfriesischen Küste auf 2,0 bis 2,5 Meter über dem mittleren Hochwasser steigen könnten. Besonders besorgniserregend ist die eingehende Warnung vor einer Sturmflut an den Küsten von Elbe und Nordsee, die am Sonntagabend ihren Höhepunkt erreichen soll.

Vorbereitung auf die Sturmflut

Die Vorhersagen erwarten, dass das Wasser der Elbe gegen 17.30 Uhr über den Fischmarkt in Hamburg schwappen könnte. Der Höhepunkt der Sturmflut wird kurz nach 19 Uhr mit einem Anstieg des Wasserstandes auf etwa zwei Meter über dem mittleren Hochwasser prognostiziert. Die Behörden haben daher die Bevölkerung über die Nina-App gewarnt und raten dringend dazu, sich von betroffenen Gebieten fernzuhalten.

Besonders gefährlich wird es auch für die Bäume, die noch zahlreich Laub tragen. Dies erhöht das Risiko von umfallenden Bäumen und brechenden Ästen erheblich. Bisher wurden in der Schweiz aufgrund des Sturms bereits einige Bahnstrecken unterbrochen, und die Entwicklungen deuten auf eine chaotische Wetterlage hin, die in den nächsten Tagen für viele Nachteile sorgen könnte. Es bleibt abzuwarten, wie stark die Folgen des Sturmtiefs tatsächlich ausfallen werden.

Die kommenden Tage werden für die Menschen in Norddeutschland daher mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden müssen, um sicher durch die stürmisch-windigen Zeiten zu kommen. Bleiben Sie sicher und informiert!

Merkur berichtet, dass …

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T-Online berichtet, dass …