Winterchaos im Norden: Glatteis und Unfälle sorgen für Verkehrsnot!
Erfahren Sie die aktuellen Wetterbedingungen in Norddeutschland am 3. Januar 2026, einschließlich Schnee, Glätte und ihre Auswirkungen auf den Verkehr.

Winterchaos im Norden: Glatteis und Unfälle sorgen für Verkehrsnot!
Die winterlichen Bedingungen haben Norddeutschland fest im Griff. Am Freitag sorgten Schneeregen und Schneeschauer für Chaos auf den Straßen. Während Temperaturen zwischen 0 und 5 Grad herrschten, mussten die Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr mit gefährlichen Glätteverhältnissen rechnen. NDR berichtet von zahlreichen Verkehrsstörungen, besonders in Hamburg, wo die Köhlbrandbrücke zeitweise gesperrt war, da ein Lastwagen quer stand. Auch S-Bahn und Buslinien waren stark betroffen und mussten ihre Fahrpläne anpassen.
Die Lage am Hamburger Flughafen war ebenso angespannt – dort kam es zu Verspätungen und rund 20 ausgefallenen Flügen. Tragisch verlief ein Unfall in Rothenburgsort, wo ein Glätteunfall lebensgefährliche Verletzungen zur Folge hatte. In Niedersachsen gab es auf der A27 bei Bremen ebenfalls zahlreiche Unfälle, von denen einige Fahrer leicht verletzt wurden. In Schleswig-Holstein wurden sogar etwa 170 wetterbedingte Unfälle gemeldet, die meisten davon mit Blechschäden und wenigen leichten Verletzungen.
Starkwind und Glatteis: Gefahren im gesamten Norden
Die winterlichen Unwetter betreffen nicht nur den Straßenverkehr, sondern auch die Feuerwehr. Diese hatte in der vergangenen Nacht rund 30 Einsätze wegen umgestürzter Bäume, die durch den starken Wind, der Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h erreichen kann, verursacht wurden. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor Glätte und Sturmböen bis zum Samstagmorgen. Dabei können die Temperaturen auf bis zu -7 Grad fallen, was für viele Straßen eine erhebliche Gefahrenquelle darstellt.
Besonders die A7 und A23 mussten zeitweise gesperrt werden, weil eine Eisschicht die Straßen unbefahrbar machte. Auch in Hessen schwelt die winterliche Gefahr. Laut Hessenschau gab es dort aufgrund von Glätte und Schneefall Dutzende Unfälle, insbesondere in Mittelhessen. Ein weiterer Unfall auf der A66 führte dazu, dass ein Lastwagen in einen Graben rutschte und in Brand geriet, wobei der Fahrer ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Auch im Nordhessischen Verkehrsverbund fielen viele Buslinien aus.
Tipps für sicheres Fahren im Winter
In Anbetracht dieser Gefahren ist es wichtig, gut vorbereitet in die kalte Jahreszeit zu starten. Der ADAC gibt nützliche Hinweise, wie Autofahrer sicher mit Glatteis und Schnee umgehen können. Besonders bei tiefen Temperaturen um den Gefrierpunkt ist erhöhte Vorsicht geboten. Das Warmlaufenlassen von Motoren ist nicht nur ineffektiv, sondern auch verboten. Wenn die Straßen überfroren sind, können Verkehrsschilder von Schnee und Eis verdeckt sein, was ebenfalls gefährlich ist.
Wenn Sie sich auf den Weg machen, zögern Sie nicht, die Wetterwarnungen zu beachten und stets defensiv zu fahren. Es kann nie schaden, vorher zu prüfen, ob die eigene Ausrüstung für winterliche Bedingungen gewappnet ist. Das sind keine einfachen Herausforderungen, die winterlichen Straßen zu befahren – das erfordert ein gutes Händchen und ein waches Auge!