
Durch kräftigen Ostwind sind die Wasserstände in der Nordsee stark gesunken, was erhebliche Auswirkungen auf den Fährverkehr hat. Laut NDR müssen Fahrgäste am Dienstag, den 11. Februar 2025, mit Verspätungen und Ausfällen bei den Fährverbindungen zwischen Dagebüll und den Inseln Amrum sowie Föhr rechnen. Einige Fähren, darunter die ersten Abfahrten von Havneby nach List, fallen vollständig aus. Informationen zu Sonderfahrplänen sind auf den Webseiten der Reedereien einsehbar.
Ebenfalls berichtet Welt, dass die niedrigen Wasserstände auch den Fährverkehr zu mehreren anderen Nordseeinseln beeinträchtigen. Die betroffenen Inseln umfassen Juist, Norderney, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge. Die Beeinträchtigungen werden voraussichtlich mehrere Tage andauern, wobei Langeoog bis Freitag mit Änderungen und Verzögerungen bei ersten und letzten Fährabfahrten rechnet.
Details der Fährverkehrseinschränkungen
Die Reederei Norden-Frisia meldete bereits ab dem 10. Februar 2025 Verzögerungen und Ausfälle im Norderneyverkehr während der Niedrigwasserzeiten. Zudem ist die Fähre von Dagebüll nach Föhr um 17.30 Uhr ausgefallen und spätere Abfahrten haben sich verschoben. Währenddessen verkehrt die FRS Syltfähre zwischen Havneby und List jedoch fahrplanmäßig, ohne von wetterbedingten Ausfällen betroffen zu sein. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) prognostiziert, dass das Hochwasser in der Nacht von Montag zu Dienstag etwa einen Meter niedriger als das mittlere Hochwasser sein wird.