
Am 18. März 2025 berichtet Landrat Florian Lorenzen über eine erfolgreiche Übung des Nordfriesischen Katastrophenstabs. Ziel dieser Übung war es, die schnelle und effiziente Reaktion im Katastrophenfall sicherzustellen. Beteiligt waren Mitarbeitende der Kreisverwaltung, das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LKN.SH), die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk (THW), die Landespolizei, die Bundeswehr, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das Klinikum Nordfriesland sowie die psychosoziale Notfallvorsorge und der Katastrophenschutz.
Die Aufgaben im Stab umfassten die Organisation frischer Hilfskräfte, das Erstellen einer Lagekarte, die Materialversorgung, die Pressearbeit, die technische Kommunikation sowie die Bereitstellung von Evakuierungsunterkünften. Auch die Auswertung und Weitergabe von Nachrichten spielte eine zentrale Rolle. Das Szenario der Übung stellte den Bruch des Eiderdamms südlich des Eidersperrwerks dar, was zur Evakuierung der Bevölkerung in den Ortschaften Wesselburenerkoog und Karolinenkoog führte.
Übungsdetails und Herausforderungen
Während der Übung wurden zusätzliche Probleme wie Stromausfälle, Verkehrsunfälle, Straßensperrungen und herumfliegende Gegenstände simuliert. Rund 30 Übende erhielten kontinuierlich Meldungen, und die Kommunikation sowie die Prioritätensetzung wurden von Übungsleitern der Landesfeuerwehrschule überwacht. Am Ende der Übung herrschte Zufriedenheit mit dem Katastrophenabwehrstab des Kreises Nordfriesland.
Im Nachgang zur Übung wurden Verbesserungspotenziale identifiziert, darunter die zentrale Darstellung von Pegelständen und Wetterprognosen sowie die Notwendigkeit verständlicherer Meldungsnotizen. Eine nächste größere Übung ist bereits für das Jahr 2026 geplant.
Für eine ausführliche Betrachtung von Krisenmanagement und den Rollen im Krisenstab können weitere Details in diesem Dokument nachgelesen werden: ASW Bundesverband.