Lübeck

Warnstreiks in Lübeck: Kitas und Kliniken am Donnerstag betroffen!

Die Gewerkschaft ver.di hat Warnstreiks im öffentlichen Dienst angekündigt, die unter anderem Lübecker Kitas und kommunale Einrichtungen betreffen werden. Die Arbeitsniederlegungen beginnen am Donnerstag in Lübeck und betreffen verschiedene Bereiche, darunter Stadtwerke, Gesundheits- und Rettungsdienste. Insbesondere in städtischen Krankenhäusern könnte es zu Verschiebungen von Operationen kommen, wobei die Notfallversorgung jedoch gesichert ist. Die Beschäftigten werden zur zentralen Kundgebung nach Kiel aufgerufen, um Druck auf die Arbeitgeber vor der Tarifrunde zu erzeugen. Der Demonstrationszug in Kiel beginnt am Vormittag, wie NDR berichtete.

Neben den Warnstreiks in Schleswig-Holstein sind auch in Baden-Württemberg umfassende Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Dienst geplant. Die angekündigten Warnstreiks betreffen alle Stadtverwaltungen, Kitas, Kliniken sowie weitere kommunale Bereiche. Betroffene Regionen und Zeiträume sind dabei vielfältig: In Stuttgart werden am 13. März Streiks in der Stadt selbst und bei den Eigenbetrieben durchgeführt. In der Region Rhein-Neckar fanden am 12. März bereits Streiks in Mannheim statt, welche Kitas und Bürgerdienste betrafen. In der zentralen Verhandlungsrunde am 14. und 15. März in Potsdam sind die Forderungen von ver.di besonders bemerkenswert: Sie umfassen eine Tariferhöhung von 8 Prozent oder mindestens 350 Euro mehr im Monat, sowie höhere Zuschläge für belastende Arbeitszeiten. Dies berichtete Tagesschau.

Details zu den Warnstreiks

Insgesamt können rund 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst von den Warnstreiks betroffen sein. In Baden-Württemberg alleine sind geschätzte 385.000 Beschäftigte in den verschiedenen kommunalen Einrichtungen betroffen. Die Gewerkschaft fordert zudem Anhebung der Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 200 Euro sowie drei zusätzliche freie Tage. Die Arbeitgeber haben diese Forderungen als nicht finanzierbar zurückgewiesen, was die Verhandlungen weiter erschwert. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) vertritt den Bund in den anstehenden Tarifverhandlungen.

Ort des Geschehens

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Statistische Auswertung

Was ist passiert?
Warnstreik
In welcher Region?
Lübeck,Kiel,Baden-Württemberg,Stuttgart,Mannheim,Ravensburg,Heidenheim,Aalen,Heilbronn,K Karlsruhe,Esslingen,Göppingen
Genauer Ort bekannt?
Lübeck, Deutschland
Gab es Verletzte?
28 verletzte Personen
Beste Referenz
ndr.de
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tagesschau.de