
In den letzten Tagen hat die Polizei in Noer, Schleswig-Holstein, eine 43-jährige Frau als vermisst gemeldet. Die Umstände ihres Verschwindens sind noch unklar, und die Ermittlungen der Behörden laufen auf Hochtouren. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines möglichen Gewaltverbrechens, was die Dringlichkeit der Suche erhöht, wie ndr.de berichtete.
Neben dem Vermisstenfall sorgte die Insolvenz des schwedischen Unternehmens Northvolt für Gesprächsstoff. Das Unternehmen, das einmal als europäischer Vorreiter in der Batterietechnologie galt, meldete Konkurs an. Grund dafür war die Unfähigkeit, mit der chinesischen Dominanz im Batteriesektor zu konkurrieren. Trotz der Tatsache, dass Northvolt insgesamt 55 Milliarden Dollar an Aufträgen sammeln konnte, wurden die Schulden des Unternehmens immer größer, und es hatte Schwierigkeiten, die Produktion hochzufahren. Dies führte zu einem dramatischen Rückgang der finanziellen Situation, wie diepresse.com darlegte.
Hintergründe zur Insolvenz von Northvolt
Northvolt hatte zwar im Jahr 2022 die kommerzielle Produktion aufgenommen und ambitionierte Pläne für neue Fabriken in Deutschland und Kanada, sah sich jedoch mit operativen Hürden, Qualitätsmängeln und langsamen Lieferketten konfrontiert. Diese Probleme führten zu Stornierungen von Aufträgen. Im Jahr 2023 verdreifachten sich die Verluste des Unternehmens auf 1,03 Milliarden Dollar. Außerdem kündigte Northvolt einen Stellenabbau an und schloss Produktionsanlagen in Schweden. Im November des gleichen Jahres beantragte das Unternehmen Chapter 11 Konkurs in den USA, gefolgt von einer offiziellen Konkursanmeldung in Schweden.
Das Scheitern von Northvolt ist nicht nur ein Schlag für das Unternehmen selbst, sondern auch für die europäische Batterieindustrie, die sich in einem prekären Zustand befindet. Die EU strebt an, ein Zentrum für saubere Technologien zu sein, doch die Pläne leiden aufgrund sinkender Nachfrage nach Elektroautos und reduzierter finanzieller Anreize. Geschäftsmodelle anderer Hersteller, wie Britishvolt, stehen ebenfalls auf der Kippe, was die Sorgen über die Zukunft der Elektromobilität in Europa verstärkt.