Segeberg

Fehmarn im Baufieber: Neue Arbeiterunterkünfte und Einbrecher-Alarm!

In Fehmarn wird derzeit an der Schaffung von Wohnraum für Bauarbeiter des Fehmarnbelt-Tunnels gearbeitet. Die Firma Baltic F/S aus Neustadt hat den Auftrag erhalten, Unterkünfte in Puttgarden zu errichten, die Platz für 500 Arbeiter bieten. Dieses Projekt ist Teil eines neuen Gewerbegebiets, das speziell für Unternehmen im Bereich Tunnelbau vorgesehen ist. Ziel dieser Maßnahme ist die Entlastung des bestehenden Wohnungsmarktes sowie der Infrastruktur auf Fehmarn. Die ersten Flächen sollen bereits im Spätsommer genutzt werden, mit einer geplanten Belegung der Unterkünfte im Herbst, wie LN-Online berichtete.

In der Region gibt es jedoch auch Herausforderungen. So haben sich in Ahrensbök und Pönitz in letzter Zeit unbekannte Einbrecher auf Autos und Häuser spezialisiert. Die Polizei hat bereits Ermittlungen eingeleitet und prüft, ob es möglicherweise Zusammenhänge zwischen den Vorfällen gibt. Diese Situation sorgt in der Gemeinde für erhöhte Unsicherheit und Besorgnis unter den Anwohnern.

Auswirkungen des Tunnelbaus

Der Bau des Ostseetunnels hat weitreichende Auswirkungen auf Orte entlang der Ostseeküste in Schleswig-Holstein. Während Neustadt in Holstein von einer besseren Hinterlandanbindung profitiert, sieht sich Oldenburg in Holstein mit Herausforderungen konfrontiert, um einen adäquaten Anschluss an den Fehmarnbelt-Tunnel zu gewährleisten. Nach der Fertigstellung wird der alte Bahnhof in Oldenburg als nutzlos betrachtet, was Bürgermeister Jörg Saba (parteilos) Anlass zur Besorgnis gibt. Diese Situation wird durch die Tatsache verstärkt, dass der Bahnhof am Naturschutzgebiet geplant ist, was die Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen erschwert. Saba hat bereits versucht, die Bahn von einem anderen Standort im Gewerbegebiet an der L59 zu überzeugen, jedoch bleibt die Bahn zunächst beim Standort am Naturschutzgebiet, wie NDR berichtete.

Zudem zeigen sich Nachbargemeinden wie Fehmarn, Scharbeutz und Bad Schwartau skeptisch gegenüber der Hinterlandanbindung. Insbesondere Fehmarn hat rechtliche Schritte gegen das Baurecht der Schienenhinterlandanbindung eingeleitet, da Bedenken hinsichtlich einer möglichen Beeinträchtigung der Wasserversorgung durch die Bauarbeiten bestehen. Die Gemeindeverwaltungen zeigen sich besorgt über potenzielle Veränderungen im Stadtbild sowie über zu erwartende Lärmbelästigungen durch den Bau von zwei neuen Bahnhöfen in Scharbeutz.

Statistische Auswertung

Was ist passiert?
Einbruch
In welcher Region?
Ahrensbök,Pönitz
Genauer Ort bekannt?
Fehmarn, Deutschland
Beste Referenz
ln-online.de
Weitere Infos
ndr.de