
Am 28. März 2025 brach in Glinde, Kreis Stormarn, ein schwerer Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus aus. Der Alarm wurde um 15:20 Uhr ausgelöst, nachdem eine Photovoltaikanlage auf dem Dach in Flammen aufgegangen war. Laut Berichten war der Brand bis in die frühen Morgenstunden des 29. März unter Kontrolle, während die Nachlöscharbeiten bis zum Abend des 30. März andauerten.
Zwei Personen und ein Papagei konnten das betroffene Haus rechtzeitig verlassen und sind vorübergehend bei Verwandten untergekommen. Rund 80 Feuerwehrleute aus Glinde sowie den umliegenden Gemeinden Oststeinbek und Reinbek wurden mobilisiert, um die Löschmaßnahmen zu unterstützen. Stadtwehrführer Michael Weidemann hob die Unterstützung der Bewohner hervor, die alle Zugänge zum Haus öffneten. Am Abend des 30. März wurde gegen 21:20 Uhr ein weiterer Alarm ausgelöst, als erneut Flammen im Dachstuhl entdeckt wurden. Aus diesem Grund wurde die Alarmstufe auf Feuer 4 erhöht, um genügend Atemschutzträger zur Verfügung zu haben.
Schwierigkeiten und Folgeschäden
Die Schwierigkeiten bei den Löscharbeiten resultierten aus der speziellen Bauweise der Photovoltaikanlage, die direkt in die Dachpfannen integriert war. Kira von Hardenberg, Pressesprecherin des Kreisfeuerwehrverbands Stormarn, berichtete von beschädigten Schläuchen, die durch abfallende Teile des Daches in Mitleidenschaft gezogen wurden. Insgesamt waren bis zu 108 Feuerwehrleute an den Einsätzen beteiligt.
Die Brandursache ist derzeit unklar, allerdings vermutet die Polizei, dass ein technischer Defekt der Ursprung des Feuers gewesen sein könnte. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt, genaue Angaben zu den Schäden liegen jedoch noch nicht vor. Ein Feuerwehrsprecher schloss am 31. März ein erneutes Aufflackern der Glutherde nicht aus, weshalb die Nachkontrollen fortgesetzt werden.