Die Rostock Seawolves haben im Kampf um die Playoff-Teilnahme in der Basketball-Bundesliga einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Am vergangenen Spieltag unterlagen sie Ratiopharm Ulm mit 68:75. Dies war bereits die 14. Niederlage im 28. Spiel für die Seawolves. Bester Werfer der Rostocker war D’Shawn Schwartz, der 16 Punkte erzielte.
Das Spiel begann zunächst ausgeglichen, und nach 4:4 in der 5. Minute führten die Seawolves bis zum Ende des ersten Viertels mit vier Punkten. Doch im zweiten Viertel dominierte Ulm und setzte sich durch eine 9:0-Serie schnell auf 31:22 ab. Rostock konnte den Rückstand zwar kurz vor der Halbzeit verringern, doch die Wende sollte im weiteren Verlauf des Spiels auf sich warten lassen.
Spannung bis zum Schluss
In der 27. Minute erzielte Andy van Vliet mit einem Korbleger die Führung für Rostock (50:48). Doch der Schlussabschnitt entwickelte sich zum Krimi: Ulm legte einen 8:0-Lauf hin und führte plötzlich mit 64:57. Rostock kämpfte tapfer zurück und kam durch einen Korbleger von Elias Baggette auf einen Punkt heran. Doch 20 Sekunden vor dem Ende war es Mark Smith, der mit einem Dunking das entscheidende 72:68 für Ulm erzielte.
Ratiopharm Ulm hat sich mit diesem Sieg nicht nur die zwei Punkte gesichert, sondern auch seine Position in der Tabelle gestärkt. Christian Sengfelder war mit 22 Punkten bester Werfer des Spiels und spielte eine Schlüsselrolle in Ulms Triumph. Rostock hingegen muss sich jetzt neu aufstellen, auch da sie in der nächsten Partie gegen die MLP Academics Heidelberg antreten müssen.
Ausblick auf die kommenden Spiele
Die Seawolves stehen vor einer Herausforderung, denn sie haben in der Liga bis jetzt nur auswärts gespielt und mussten zuletzt eine Niederlage gegen die Gladiators Trier (78:88) hinnehmen. Die kommenden Begegnungen werden entscheidend sein, um sich in der Tabelle zu behaupten und den angestrebten Playoff-Platz zu erreichen.
Ulm hingegen hat am Dienstag ein EuroCup-Spiel gegen Athen vor der Brust, während Rostock am Sonntag gegen Heidelberg gefordert ist. Beide Teams werden alles daran setzen, ihre Leistungen zu stabilisieren und möglichst viele Punkte zu sammeln.
Die Basketball-Bundesliga bleibt spannend, und die Seawolves müssen nun zeigen, dass sie das Zeug haben, aus schwierigen Situationen herauszukommen. Die Fans in Mecklenburg-Vorpommern hoffen auf einen Aufwärtstrend, während die Spieler alles daran setzen, die nötige Konstanz zu finden.