Lübecker Luftqualität im Blick: Feinstaub-Alarm für Empfindliche!

Lübecker Luftqualität im Blick: Feinstaub-Alarm für Empfindliche!
Heute, am 29. August 2025, werfen wir einen Blick auf die aktuelle Luftqualität in Lüneburg, die in der Messstation in der Zeppelinstraße erfasst wird. Eine der wichtigsten Größen, die hier beobachtet wird, sind die Feinstaub-Partikel (PM10) pro Kubikmeter Luft. Laut den aktuellen Messergebnissen beträgt der Grenzwert für PM10 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, wobei dieser Wert jährlich bis zu 35-mal überschritten werden darf. Die Luftqualität wird insgesamt aus drei Werten gemessen: Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon, und die Grenzwerte sind klar definiert, um die Bevölkerung zu schützen.
Für eine bessere Übersicht haben wir die Grenzwerte in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
Bewertung | Stickstoffdioxid (μg/m³) | Feinstaub (μg/m³) | Ozon (μg/m³) |
---|---|---|---|
Sehr schlecht | > 200 | > 100 | > 240 |
Schlecht | 101 – 200 | 51 – 100 | 181 – 240 |
Mäßig | 41 – 100 | 35 – 50 | 121 – 180 |
Gut | |||
Sehr gut |
Gesundheitsrisiken und Empfehlungen
Die Luftqualität hat direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Bei sehr schlechter Luft sollten empfindliche Personen körperliche Anstrengungen im Freien vermeiden, während bei schlechter Luft auch anstrengende Tätigkeiten im Freien nicht empfohlen werden. Bei mäßiger Luftqualität sind stetige gesundheitliche Auswirkungen unwahrscheinlich, jedoch könnten empfindliche Personen dennoch betroffen sein. In Zeiten mit guter oder sehr guter Luftqualität sind keine gesundheitlich nachteiligen Wirkungen zu erwarten, und die Bedingungen sind optimal für Aktivitäten im Freien.
Eine erschreckende Statistik besagt, dass in der Europäischen Union etwa 240.000 vorzeitige Todesfälle auf Feinstaubbelastungen zurückzuführen sind. Dies zeigt, wie ernst das Thema Luftqualität genommen werden sollte. Gerade der Feinstaub aus Silvesterfeuerwerk hat einen signifikanten Einfluss: In der Silvesternacht werden ca. 1500 Tonnen Feinstaub freigesetzt, was 75% der jährlichen Menge entspricht. Diese winzigen, gesundheitsschädlichen Teilchen können tief in die Lunge eindringen und sogar in die Blut- und Lymphbahnen gelangen.
Herausforderungen und Empfehlungen für die Zukunft
Laut dem Bundesamt für Umwelt haben sich die Grenzwerte für Feinstaub (PM2.5) in den letzten Jahren verändert. Der Grenzwert liegt jetzt bei 10 µg/m³ für das Jahresmittel, was den Empfehlungen der WHO entspricht. Die Notwendigkeit zur weiteren Reduktion von Emissionen ist erkannt, denn bis heute haben insbesondere städtische Gebiete Schwierigkeiten, die festgelegten Werte einzuhalten.
Diese Herausforderungen verlangen nach gezielten Maßnahmen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Daher wird es wichtig sein, nicht nur individuelle Anstrengungen zu unternehmen, sondern auch gemeinschaftliche Strategien zu entwickeln, um die Luftqualität nachhaltig zu verbessern.