Skandal im Fußball: Ex-Trainer Antwerpen und Döpper wegen Manipulation verurteilt!

Skandal im Fußball: Ex-Trainer Antwerpen und Döpper wegen Manipulation verurteilt!
Was genau ist da beim VfL Osnabrück passiert? Das ist die Frage, die sich viele Fußballfans derzeit stellen. Im Mittelpunkt stehen die ehemaligen Trainer Marco Antwerpen und Frank Döpper, die wegen des Vorwurfs der Spielmanipulation ins Visier des DFB-Sportgerichts geraten sind. Am 28. August 2025 fand die Verhandlung statt und die beiden Trainer wurden nun verurteilt.
Wie berichtet, wurde Antwerpen für ein Jahr gesperrt und Döpper für drei Monate. Der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Stephan Oberholz, fällte das Urteil nach über fünf Stunden Verhandlung. Der DFB-Kontrollausschuss hatte originally eine Sperre von 14 Monaten für Antwerpen gefordert, da er einen Athletiktrainer gebeten haben soll, Lohne-Spieler Bernd Rießelmann dazu zu bewegen, auf einen Einsatz im entscheidenden Pokalfinale zu verzichten. Döpper war für seine Rolle in diesem Vorfall ebenfalls verantwortlich.
Der Anruf, der alles auslöste
Der ganze Ärger begann mit einem dubiosen Anruf, der kurz vor dem NFV-Pokal-Finale zwischen dem VfL Osnabrück und Blau-Weiß Lohne im Mai 2023 platzte. Rießelmann, der zu diesem Zeitpunkt von Osnabrück an Lohne verliehen war, wurde von einem Mitglied des Osnabrücker Trainerstabs kontaktiert. Was genau gesagt wurde, bleibt unklar, aber sein Berater bezeichnete den Inhalt als inakzeptabel. Letztlich spielte Rießelmann im Finale und erzielte das 4:2 für Lohne, was Osnabrück den Einzug in den DFB-Pokal kostete.
Nach dem Spiel und aufgrund „Erkenntnissen der vergangenen Tage“ entließ der VfL Osnabrück die Trainer fristlos. Beide Trainer haben inzwischen Kündigungsschutzklage eingereicht, um gegen die vorzeitige Beendigung ihrer Verträge vorzugehen. Unklar bleibt, ob sie noch einen gültigen Vertrag über die abgelaufene Saison hinaus hatten, da sich diese nach dem Klassenerhalt in der 3. Liga automatisch bis 2027 verlängert hatten.
Die rechtlichen Folgen
Im Rahmen der Verhandlungen wurde festgestellt, dass Antwerpen und Döpper unzulässig auf die Spieler einwirken wollten, was gegen die DFB-Richtlinien verstößt. In der DFB-Ausbildungsordnung ist etwa im § 33 unsportliches Verhalten von Trainern geregelt, während § 6a der Rechts- und Verfahrensordnung sich mit Spielmanipulation befasst.
Das Urteil wurde von den Trainern angefochten, aber der Anwalt plädierte ohne Erfolg auf Freispruch. Die nächste Gerichtsverhandlung ist bereits für den 12. Dezember angesetzt, um die Kündigungsschutzklage zu verhandeln. Die gesamte Situation um die beiden Ex-Trainer ist angespannt und sorgt für viel Aufmerksamkeit im deutschen Fußball.
In der Zwischenzeit wurde Timo Schultz als Nachfolger von Antwerpen benannt. Osnabrück muss die Querelen nun schnell hinter sich lassen, um in möglichst ruhigem Fahrwasser in die neue Saison zu starten.
Die Entwicklungen rund um diesen Fall schockieren viele und verdeutlichen einmal mehr, wie verletzlich der Sport gegen unsportliche Einflüsse ist. Bleibt zu hoffen, dass der Fußball wieder in den Vordergrund rückt und solche Vorfälle bald der Vergangenheit angehören.
Weitere Informationen bietet NDR, Sportschau, und Kicker.