Inferno im Hamburger Hafen: Großbrand und Explosionen fordern Verletzte!

Inferno im Hamburger Hafen: Großbrand und Explosionen fordern Verletzte!
Am Montag, den 26. August 2025, kam es im Hamburger Hafen zu einem verheerenden Großfeuer, das durch einen Fahrzeugbrand ausgelöst wurde. Laut Bild hat sich die Situation schnell zu einem Inferno entwickelt, bei dem mehrere Druckgasbehälter explodierten und die Feuerwehr vor massive Herausforderungen stellte. Die explosionsartigen Ereignisse, die Lachgas enthielten, führten dazu, dass Trümmer mehrere hundert Meter weit geschleudert wurden und zusätzliche Brände in der Umgebung auslösten.
Die Feuerwehr hatte große Mühe, zum Brandort vordringen zu können, da die explosionsgefährdeten Gasflaschen eine gefährliche Bedrohung darstellten. Feuerwehrsprecher Lorenz Hartmann berichtete von starken Explosionen, die zur sofortigen Evakuierung der Einsatzkräfte führten. Insgesamt mussten 25 Personen aus dem Gefahrenbereich gerettet werden, darunter acht mit einem Boot. Drei Menschen erlitten Verletzungen, eine davon lebensbedrohlich.
Rettungsmaßnahmen und Auswirkungen
Um den Brand unter Kontrolle zu bringen, kamen außergewöhnliche Maßnahmen zum Einsatz. Mehr als 320 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren aktiv, darunter auch Unterstützung von der Werksfeuerwehr von Aurubis sowie der Flughafenfeuerwehr. Die Polizei setzte Räumpanzer und Wasserwerfer ein, um den Löscharbeiten nach Kräften zu helfen, wie n-tv berichtet. Außerdem wurde die Autobahn A1 in einem Bereich von bis zu 400 Metern gesperrt und es bildeten sich Staus von bis zu 12 Kilometern.
Das Feuer hatte nicht nur Auswirkungen auf den Verkehr, sondern sorgte auch für ein verheerendes Ausmaß an Sachschäden; genaue Zahlen stehen jedoch noch aus. Die Feuerwehr warnte die Anwohner in der Hafennähe und empfahl, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Lage war so angespannt, dass das Technische Hilfswerk (THW) am Dienstagmorgen planmäßige Abrissarbeiten an einem der brennenden Gebäude beginnen möchte, da das Dach der Lagerhalle bereits vor Mitternacht eingestürzt war.
Gefahren durch Druckgasbehälter
Besonders gefährlich im Umgang mit Bränden, bei denen Druckgasbehälter im Spiel sind, wird auf die spezifischen Risiken hingewiesen. Laut der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist der Umgang mit ortsbeweglichen Flüssiggasflaschen im Brandeinsatz mit erheblichen Gefahren für die Einsatzkräfte verbunden. Im Rahmen umfassender Versuchsreihen wurden praktische Handlungsanweisungen erstellt, um die Gefahrenminimierung zu gewährleisten. Insbesondere gilt das auch für die Handhabung von Gasflaschen wie Propan- und Acetylenflaschen, die im Brandfall besondere Vorsicht erfordern, wie DGUV bestätigt.
Insgesamt war der Einsatz im Hamburger Hafen ein eindrucksvolles Beispiel für die Gefahren und die Herausforderungen, die mit einem Brand in einer Industrieumgebung verbunden sind. Die Einsatzkräfte haben bei der Bewältigung dieser Krise ihr Bestes gegeben und die Auswirkungen auf die Bevölkerung und die Umwelt im Rahmen ihrer Möglichkeiten begrenzt.