Bessent präsentiert Kandidaten für die Schlüsselposition bei der Fed!
US-Finanzminister Bessent plant Kandidaten für den Fed-Chefposten vorzustellen. Trump's Druck auf Powell und Zinssenkungen im Fokus.

Bessent präsentiert Kandidaten für die Schlüsselposition bei der Fed!
In den kommenden Tagen wird es spannend: US-Finanzminister Scott Bessent plant, Präsident Donald Trump mehrere Kandidaten für die Nachfolge des aktuellen Chefs der Notenbank (Federal Reserve) vorzustellen. Laut SVZ sollen in der nächsten Woche Gespräche beginnen, bei denen drei oder vier mögliche Nachfolger ins Spiel gebracht werden. Trump hat seit einiger Zeit einen klaren Wunsch: Zinssenkungen, die die Notenbank bisher jedoch nicht gewährt hat. Die Wellen schlagen hoch, denn Trump fordert seit Monaten die Entlassung von Jerome Powell, dem amtierenden Fed-Chef.
Ein wenig unklar bleibt, ob der Präsident tatsächlich das Recht hat, Powell aus dem Amt zu setzen. Fest steht, dass Powells reguläre Amtszeit erst im Mai 2026 endet und er nicht einfach so entlassen werden kann. Das sorgt für reichlich Gesprächsstoff in den politischen und wirtschaftlichen Kreisen.
Die Rolle der Federal Reserve
Jerome Powell hatte erst kürzlich beim Jackson-Hole-Symposium die Bühne betreten und eine aufschlussreiche Rede gehalten, in der er nicht ausschloss, die Leitzinsen zu senken. Diese Aussage erhöhte die Aktienkurse und brachte den Dow Jones Industrial Average um mehr als 600 Punkte in die Höhe, berichtet 20 Minuten. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass sich Investor:innen auf eine mögliche Lockerung der Geldpolitik einstellen. Allerdings wies Powell auch darauf hin, dass die Zölle von Trump zu einer prekären Lage für die Zentralbank führen könnten, was wiederum Inflationsrisiken mit sich bringt.
Die Debatte um die Notenbank hat nicht nur Auswirkungen auf die internationalen Märkte, sondern beleuchtet auch einen größeren Machtkampf: Die Politisierung der Federal Reserve könnte den Dollar gefährden und das Interesse an Gold ankurbeln, wie Manager Magazin berichtet. Damit könnte sich die wirtschaftliche Strategie der USA auf lange Sicht grundlegend verändern.
Die Entwicklungen rund um die Federal Reserve und den anstehenden Wechsel in der Führung zeigen, dass hier wirklich „da liegt was an“. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, sowohl für die US-Wirtschaft als auch für die Finanzmärkte weltweit. Die Frage bleibt: Wer wird als neues Gesicht der Fed in die Geschichte eingehen, und vor allem, welche Richtung wird die Geldpolitik einschlagen?