Wintereinbruch naht: Schnee und Kälte bringen eisige Nächte nach Bremen!
Winterwetter erwartet Bremen: Ab diesem Wochenende Schneefälle und Temperaturen bis -6 Grad Celsius. Erfahren Sie mehr!

Wintereinbruch naht: Schnee und Kälte bringen eisige Nächte nach Bremen!
In Bremen und Niedersachsen stehen die Zeichen auf Winter! Ab diesem Wochenende, konkret ab Samstag, sind erste Schneefälle und Temperaturen, die uns frösteln lassen, zu erwarten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt kalte Luft aus Skandinavien an, die uns mehrere Zentimeter Neuschnee bringen könnte. Der erwartete Schnee wird jedoch je nach Region variieren, und das winterliche Wetter soll bis mindestens zur Mitte der nächsten Woche anhalten, wie der Weser-Kurier berichtet.
In der kommenden Nacht könnte bereits der erste kräftige Schneeschauer über die Region hinwegfegen, selbst wenn die Temperaturen bei etwa drei Grad Celsius verharren. Zudem zeigt sich, dass eine geschlossene Schneedecke in der kommenden Zeit durchaus möglich ist, vor allem, wenn sich die Temperaturen in den Nächten auf minus drei bis minus sechs Grad Celsius absenken. Tagsüber wird es rund um den Gefrierpunkt sein, mit Höchstwerten von maximal einem Grad Celsius am Samstag.
Sturm und Kälte in Norddeutschland
Doch nicht nur Schnee ist in der Prognose dabei. Ein starker Wind, der böig aus westlichen Richtungen weht, könnte zusätzlich stürmische Böen mit sich bringen, insbesondere über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Diese Witterungsbedingungen können in vielen Teilen des Landes für ungemütliche Tage sorgen, ein Trend, der sich über die ersten Januartage fortsetzen könnte. Die Nächte im Norden könnten Temperaturen zwischen minus sechs und minus zwei Grad erreichen, zudem ist bei einigen Modellen von der Möglichkeit von Wintergewitter am 2. Januar die Rede, melden die Wetterexperten von Wetterprognose.
Die Unsicherheiten bei den Niederschlagsmengen bestimmen auch viel von den aktuellen Vorhersagen: Deutsche Modelle zeigen moderate Neuschneemengen, während die europäischen Prognosen bis zum 12. Januar kräftigen Schneefall vorhersagen. Das gibt Grund zu Spekulationen darüber, wie sich das Wetter in der zweiten Januarhälfte entwickeln wird. Besonders bemerkenswert ist, dass sich der Polarwirbel von 13. bis 16. Januar verlagern wird, was zu einem Wechsel in der Wettermusterführung führen könnte, mit Temperaturen, die sich wieder in angenehmere Bereiche bewegen.
Ein Rückblick auf den vergangenen Winter
Ein Blick auf den vergangenen Winter zeigt, dass dieser im großen Ganzen milder verlief. Der Winter 2024/25 fiel in seiner ersten Hälfte nämlich weitgehend herzlich mild aus, mit nur sporadischen Frostphasen. Dies ergab eine Analyse des DWD, die aufzeigt, dass der Niederschlag häufig zu gering war und die Schneedecken nur in höheren Lagen über mehr als die Hälfte der üblichen Zeit blieben. Der Rückblick auf die vergangenen Monate lässt auch erahnen, dass die Region einiges an Sonne im Vergleich zu den Niederschlägen genossen hat, mit einer Deutlichkeit in den höher gelegenen Gebieten, wo sich teils sogar über 300 Sonnenstunden ergeben haben. In den Küstenregionen war der Winter dagegen deutlich abwechslungsreicher, mit weniger Sonnenstunden als im südlichen Raum.
Mit der aktuellen Wettersituation dürfen wir gespannt sein, ob dieser Winter uns aus der milden Trägheit erwecken kann. Eines ist sicher: Die Winterfreunde können sich auf ihre Kosten kommen, während sich andere vielleicht schon auf das nächste Tauwetter nach den ersten frostigen Tagen freuen.