Solidarität mit Afghanistan: FC St. Pauli unterstützt Frauenverein!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am
Impressum · Kontakt · Redaktionskodex

Der FC St. Pauli unterstützt den Afghanischen Frauenverein mit Spendenaktionen für Bildung und Gesundheit in Afghanistan.

Der FC St. Pauli unterstützt den Afghanischen Frauenverein mit Spendenaktionen für Bildung und Gesundheit in Afghanistan.
Der FC St. Pauli unterstützt den Afghanischen Frauenverein mit Spendenaktionen für Bildung und Gesundheit in Afghanistan.

Solidarität mit Afghanistan: FC St. Pauli unterstützt Frauenverein!

Die Lage in Afghanistan bleibt auch zwei Jahre nach der Machtübernahme angespannt. Christina Ihle, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, informiert darüber, wie der Afghanische Frauenverein (AFV) weiterhin mutig Frauen, Kindern und Familien in Not hilft. Der AFV ist seit 1992 aktiv und leistet bemerkenswerte Arbeit in den ländlichen Regionen des Landes, wo gezielt Bildung und Gesundheitsversorgung für Frauen und Kinder gefördert werden, wie fcstpauli.com berichtet. Durch die Unterstützung von über 280.000 Menschen in Afghanistan sorgt der Verein dafür, dass grundlegende Bedürfnisse wie sauberes Wasser und medizinische Versorgung nicht in Vergessenheit geraten.

Was viele vielleicht nicht wissen: Für lediglich zehn Euro kann ein Kind einen ganzen Monat zur Schule gehen. Trotz der Einschränkungen, die den Schulbesuch für Mädchen auf die 7. Klasse beschränken, findet der AFV Wege, um Mädchen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Die Errichtung mehrerer Schulen hat bereits Hunderten von Kindern eine Perspektive gegeben. Damit dies alles möglich ist, wird kontinuierlich gespendet: Am Spieltag gegen Borussia Dortmund kamen über 1900 Euro zusammen. Christina Ihle sprach von einer sensationellen Unterstützung, die von großer Solidarität geprägt ist.

Praktische Hilfe vor Ort

Während eines kürzlichen Besuchs im Clubheim des FC St. Pauli zeigten die Zuhörer*innen großes Interesse an der konkreten Hilfe, die vor Ort geleistet wird. Der AFV hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Projekte wie die Eröffnung von Brunnen und Mutter-Kind-Kliniken die Lebensqualität in abgelegenen Dörfern erheblich zu verbessern. Über 750 Brunnen versorgen mittlerweile mehr als 220.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser, während Ärzte, Hebammen und Krankenschwestern bereits 780.000 Menschen medizinisch versorgt haben, wie afghanischer-frauenverein.de betont.

Der Verein verfolgt das Leitbild der Hilfe zur Selbsthilfe. Dies zeigt sich nicht nur in der medizinischen Versorgung, sondern auch in der Ausbildung von Frauen. Insgesamt wurden bereits 2.430 Frauen in einem Handwerk ausgebildet – das ist nicht nur ein Schritt in Richtung Selbstständigkeit, sondern auch eine Möglichkeit, das eigene Umfeld aktiv mitzugestalten.

Ein Aufruf zur Unterstützung

Trotz der umfangreichen Hilfe wird deutlich, dass die Not groß ist. Über 600.000 Menschen erhielten Nothilfe nach Katastrophen, darunter Lebensmittel, Decken und Winterhilfe. Afghanistanhilfe erläutert, dass durch die Zusammenarbeit mit lokalen Projektpartnern seit mehr als 30 Jahren wichtige Projekte im Bereich Bildung, Gesundheit, Armutsbekämpfung und Nothilfe realisiert werden, wie afghanistanhilfe.org Nachhaltigkeit und langfristige Verbesserungen im Leben der Menschen vor Ort gewährleisten.

Herbert Grönemeyer, der seit 2017 Botschafter des AFV ist, hebt hervor, wie wichtig das Engagement für Frauen und Mädchen in Afghanistan ist, insbesondere nach dem Tod von Nadia Nashir Karim, der Gründerin des Vereins, die am 20. April 2023 verstarb. Die Arbeit des Afghanischen Frauenvereins ist dringend notwendig und wird durch jede Spende unterstützt.

Abschließend ist es klar: Die Solidarität der Menschen hierzulande kann einen echten Unterschied machen. Jeder Euro, jeder Beitrag hilft, das Leben der Menschen in Afghanistan ein Stück weit zu verbessern. Setzen wir uns weiterhin für die Unterstützung derjenigen ein, die sie am nötigsten haben.