Streit um Blievenstorfer Weg: Anwohner wehren sich gegen Lkw-Verkehr!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

In Ludwigslust entbrennt ein Streit um illegale Bauten und die Verkehrssituation auf dem Blievenstorfer Weg.

In Ludwigslust entbrennt ein Streit um illegale Bauten und die Verkehrssituation auf dem Blievenstorfer Weg.
In Ludwigslust entbrennt ein Streit um illegale Bauten und die Verkehrssituation auf dem Blievenstorfer Weg.

Streit um Blievenstorfer Weg: Anwohner wehren sich gegen Lkw-Verkehr!

In Grabow herrscht seit einiger Zeit eine angespannte Stimmung, in der sich zwei Hauptstreitthemen besonders herauskristallisieren: die Befahrbarkeit des Blievenstorfer Weges und die Problematik illegaler Bauten außerhalb von Grundstücken. Die Stadtverwaltung hat daher an die Bürger entsprechende Aufforderungen verschickt, um gegen diese Missstände vorzugehen. Besonders betroffen sind die Anwohner des Blievenstorfer Weges und des Albertslunder Rings, die sich in den letzten Jahren immer wieder mit den Konsequenzen von Bauverstößen konfrontiert sehen. Nordkurier berichtet, dass die Stadt betont, die Aufforderungen zum Rückbau der illegalen Bauten hätten keinen Zusammenhang mit dem aktuellen Streit um den Blievenstorfer Weg.

Die Problematik hat sich nicht über Nacht entwickelt. Vielmehr wurden Missstände über zwei Jahrzehnte hinweg stillschweigend geduldet, was nun die Gemüter der Anwohner erhitzt. Diese haben veranlasst, dass die Durchfahrt von Holzlastern auf dem Blievenstorfer Weg blockiert wurde. Die Stadtverwaltung und die Forstbehörden reagierten darauf, indem sie eine Sperrschranke installierten, die jedoch schnell wieder entfernt wurde. Um die LKW-Durchfahrten zumindest zeitweise zu verhindern, brachte der städtische Bauhof einen anderthalb Tonnen schweren Stein auf dem Weg an, der ebenfalls nicht von Dauer sein soll.

Konflikt um die LKW-Nutzung

Durch diese Maßnahmen bleibt der Blievenstorfer Weg weiterhin ein umstrittenes Thema. Anwohner möchten, dass die schweren Lkw von den Holztransporten künftig über den Ortsteil Kolbow fahren, um die Geschwindigkeitsprobleme und die damit verbundenen Lärmbelästigungen zu minimieren. Die Stadt hat die Rückbauten illegaler Gebäude bereits zur Diskussion im Bauausschuss gestellt, was eine weitere Erörterung der Problematik erwarten lässt. Karl Kessner, Stadtvertreter und Vorsitzender des Bauausschusses, hat sich für eine einvernehmliche Lösung ausgesprochen. Diese könnte dazu beitragen, die Spannungen zu entschärfen und die Sorgen der Anwohner ernst zu nehmen.

Besonders brisant ist zudem, dass die Anwohner Aufforderungen erhielten, ihre Grundstücksgrenzen strikt einzuhalten und sogenannte Schwarzbauten zurückzubauen. Die Einhaltung eines Abstands von 60 Metern zum Wald ist in diesem Zusammenhang ebenfalls von hoher Bedeutung. Dadurch wird deutlich, wie komplex das Geflecht aus rechtlichen Vorgaben und den Interessen der Bürger ist.

Ein Ausblick auf die kommenden Wochen

Wie sich die Situation entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Doch die städtischen Planungen und der Wille der Anwohner werden hierbei entscheidend sein. Es bleibt zu hoffen, dass alle Beteiligten ein gutes Händchen haben und eine Lösung finden, die sowohl dem Schutz der Bewohner als auch der gesetzlichen Vorgaben Rechnung trägt. Es wird sich also zeigen müssen, ob der Blievenstorfer Weg bald ruhigere Tage erleben kann oder ob weitere Konflikte im Vorfeld drohen.