Weihnachtsbaumverkauf startet: Lokal unterstützen und Freude schenken!
Landesforst Mecklenburg-Vorpommern startet am 1. Advent den Weihnachtsbaumverkauf. Entdecken Sie regionale Sorten und Preise!

Weihnachtsbaumverkauf startet: Lokal unterstützen und Freude schenken!
Am 1. Advent beginnt die schönste Zeit des Jahres – die Weihnachtsbaum-Saison. Wie NDR berichtet, startet der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern mit dem Verkaufsauftakt im Forstamt Nossentiner Heide, einem besonderen Ort, der an einem Weihnachtsmarkt im Wisent-Reservat Damerow in eine festliche Stimmung taucht. Hier können sich die Besucher auf eine große Auswahl regionaler Weihnachtsbäume freuen.
Auf einer Anbaufläche von etwa 65 Hektar werden alljährlich rund 13.000 Weihnachtsbäume verkauft. Die Preise liegen in diesem Jahr im gewohnten Rahmen: Für Nordmanntannen zwischen 1,5 und 2 Metern zahlt man zwischen 35 und 50 Euro. Dies macht die Nordmanntanne auch weiterhin zur beliebtesten Baumart in Deutschland, wobei über zwei Drittel aller Verkäufe auf sie entfallen. Auch Blaufichten, Gemeine Fichten und Kiefern erfreuen sich steigender Beliebtheit.
Weihnachtsbaumverkauf vor der Haustür
Verbraucher können aktiv mitgestalten, wo sie ihren Weihnachtsbaum kaufen: Direkt ab Hof gibt es meist die besten Preise. Außerdem unterstützen sie damit die heimische Wirtschaft. Umweltminister Till Backhaus rät ausdrücklich, auf regionale Bäume zu setzen, da diese nicht nur schöner, sondern auch umweltfreundlicher sind.
Die Weihnachtsbaumproduktion ist in Deutschland ein wichtiger Wirtschaftszweig. Jährlich werden etwa 30 Millionen Bäume verkauft, wobei 90 Prozent aus regionaler Produktion stammen. Die norddeutschen Wälder schaffen damit nicht nur eine festliche Atmosphäre, sondern tragen auch zur CO2-Bindung bei – 50 gepflanzte Bäume können etwa 1,5 Tonnen CO2 binden und erzeugen eine Tonne Sauerstoff.
Besonders für Familien gibt es besondere Angebote, wie zum Beispiel am 23. Dezember im Forstamt Grevesmühlen. Hier können die Besucher zwischen 9:00 Uhr und 13:00 Uhr größere Nordmanntannen selbst auszusuchen und auch selbst zu schlagen. Begleitet von einem Ökumenischen Posaunenchor, der traditionelles „Weihnachtsbaumblasen“ spielt, wird dies zu einem unvergesslichen Erlebnis in der Natur. Wer mag, kann mitgebrachte Leckereien am Feuer zubereiten – was für eine herrliche Art, die Vorfreude auf Weihnachten zu feiern!
Die Vielfalt der Weihnachtsbaumarten
Apropos Vielfalt: Die beliebtesten Nadelbäume sind nicht nur die Nordmanntanne, sondern auch Edeltannen und Fichten. Laut den Informationen von Mein Bauernhof machen Nordmanntannen 71 Prozent der Verkäufe aus. Blaufichten folgen mit 15 Prozent, während Fichten als kostengünstige Alternative nur 7 Prozent erreichen. Wer sich für eine Nobilistanne entscheidet, trifft eine gute Wahl, denn sie bleibt bis zum Drei-Königs-Fest frisch.
Das Anbauverfahren der Weihnachtsbäume ist aufwendig: Vom Samen bis zum verkaufsfertigen Baum vergehen etwa 8 bis 10 Jahre. Das hat viel mit Pflege zu tun, die bereits nach drei Jahren beginnt, und erfordert einiges an Arbeitsstunden pro Hektar. Wenn die Erntezeit Ende November bis Anfang Dezember kommt, zeigt sich die Frische des Baumes an der Schnittstelle am Stamm.
Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen! Ein schöner Weihnachtsbaum, der traditionell in jede Familie gehört, ist ein Teil dieser besonderen Zeit. Die gemütliche Atmosphäre dabei, vielleicht bei einer Tasse Glühwein, macht das Erlebnis noch zauberhafter. Greifen Sie zu und bringen Sie die Weihnachtszeit in Ihr Zuhause!