Implenia sichert sich 350 Mio. Euro für Brücken und Tunnel in Deutschland!
Implenia startet Bau der Neuen Peenebrücke in Wolgast, verbessert Infrastruktur mit 1,4 km langer Brücke bis 2030.

Implenia sichert sich 350 Mio. Euro für Brücken und Tunnel in Deutschland!
Implenia, ein angesehener Schweizer Bau- und Immobiliendienstleister, hat kürzlich neue Aufträge im Wert von rund 350 Millionen Euro in Deutschland und Norwegen gewonnen. Diese Projekte stehen ganz im Zeichen des strategischen Fokus auf große Infrastrukturmaßnahmen, die sowohl Mobilität als auch Energieversorgung verbessern sollen, wie anlegerplus.de berichtet.
Doch um welche spannenden Projekte handelt es sich konkret? Ein Highlight ist der Neubau der Peenebrücke in Wolgast, die eine wichtige Verbindung zwischen Usedom und dem Festland schafft. Mit einer Gesamtlänge von etwa 1,4 Kilometern und einer beeindruckenden Pylonenhöhe von 70 Metern wird diese Brücke eine Region erschließen, die bisher nur über Klappbrücken zugänglich war. Der Baustart fand bereits im Dezember 2025 statt, und die Fertigstellung ist für Februar 2030 geplant.
Weitere beeindruckende Bauvorhaben
Ein weiteres bedeutendes Projekt ist der Ersatzneubau der Mainbrücke in Marktbreit, die Teil der Autobahn A7 ist. Hier wird die Brücke durch einen modernen Stahlverbund-Hohlkasten im Taktschiebeverfahren ersetzt. Die Planung erfolgt mithilfe von Building Information Modeling (BIM), einer digitalen Planungsmethode, die seit 2020 im Verkehrsinfrastrukturbau zum Standard avanciert ist. Der Bau wird bei laufendem Verkehr im Herbst 2025 beginnen und voraussichtlich bis 2033 dauern.
Am internationalen Bauplatz Norwegen wird die Lågen-Brücke realisiert, die Teil der neuen Autobahn E6 sein wird. Diese Betonhohlkastenbrücke misst 552 Meter und soll mithilfe von Vorfertigungstechniken umweltfreundlich gebaut werden, um die Belastung im Lågen-Delta zu minimieren. Der Baubeginn ist für Oktober 2025 terminiert.
Eine weitere Großbaustelle findet man in Frankfurt am Main: der innerstädtische Autobahntunnel Riederwald. Dieser Tunnel soll 1,1 Kilometer lang werden und ist ein zentrales Element des Lückenschlusses zwischen verschiedenen Autobahnabschnitten. Der Bau, der 2025 beginnt und etwa drei Jahre in Anspruch nehmen soll, erfolgt in offener Bauweise.
BIM: Der Schlüssel zur Effizienz
In all diesen Projekten spielt Building Information Modeling (BIM) eine tragende Rolle. Das digitale Planungswerkzeug erlaubt die effiziente und transparente Planung, Genehmigung und Bauausführung, was nicht nur Zeit, sondern auch Kosten spart. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat den Stufenplan zur flächendeckenden Anwendung von BIM vorgestellt, wobei auch die Schulung von Fachkräften und der Wissensaustausch gefördert werden.
In einer Zeit, in der Digitalisierung in der Bauwirtschaft immer wichtiger wird, zeigen diese Projekte von Implenia nicht nur das unternehmerische Geschick, sondern auch das Potenzial, die Infrastruktur in Deutschland und Norwegen zukunftssicher zu gestalten.