Das älteste Denkmal-Klo Deutschlands: Ein überraschendes Erbe in Celle!

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Celle, Niedersachsen: Das älteste denkmalgeschützte Klo Deutschlands zwischen Fachwerkhäusern überrascht viele Einwohner.

Celle, Niedersachsen: Das älteste denkmalgeschützte Klo Deutschlands zwischen Fachwerkhäusern überrascht viele Einwohner.
Celle, Niedersachsen: Das älteste denkmalgeschützte Klo Deutschlands zwischen Fachwerkhäusern überrascht viele Einwohner.

Das älteste Denkmal-Klo Deutschlands: Ein überraschendes Erbe in Celle!

In Celle, Niedersachsen, könnten die Einwohner ihren Blick für das Alltägliche schärfen, denn dort steht etwas ganz Besonderes: das älteste denkmalgeschützte Klo Deutschlands. Dieses ausgefallene Stück Geschichte schwebt, ganz unkonventionell, zwischen zwei Fachwerkhäusern an der Straße „Großer Plan“ 1 und 2. Während die Menschen in der Stadt vielleicht im Alltag viel um die Ohren haben, gibt es eine kleine Sensation, die eine Entdeckung wert ist.

Was macht Celles hängendes Klo so einzigartig? Nun, es wurde im 18. Jahrhundert erbaut, als Toiletten sich zumeist auf Hinterhöfen befanden. Der Grund für die Konstruktion dieses außergewöhnlichen Klos an der beschriebenen Stelle ist bis heute ein Rätsel. Es wird gemutmaßt, dass ein wohlhabender Hausherr diese Form der Toilette wählte, doch ob der Nachbar das Klo mitbenutzen konnte, bleibt ungewiss. Viele Celler sind sich der Existenz des Denkmal nicht einmal bewusst, wie die überraschten Kommentare auf Instagram zeigen, die das Interesse an diesem charmanten „Wasserklo“ neu entfachen könnten.

Fachwerkhäuser – Celles historische Kulisse

Celle ist bekannt für seine malerischen Fachwerkhäuser – mehr als 400 gibt es hier, was die Stadt zum weltweit dichtesten Fachwerkhaus-Ensemble macht. Diese so genannten Schweizer Riegelhäuser sind für ihre liebevoll gestalteten Holzskelette berühmt, die mit Ziegeln oder einem Holz-Lehm-Gemisch gefüllt sind. Die Baukunst der Fachwerkhäuser hat eine lange Tradition in Deutschland, die bis ins 5. und 6. Jahrhundert zurückreicht. Die Anordnung der Balken, Schnitzereien und die farbliche Gestaltung variieren je nach Erbauungszeit und Region, was die Faszination dieser Bauweise ausmacht.

In der Blütezeit vom 13. bis 16. Jahrhundert entstanden prachtvolle Patrizierhäuser mit bis zu acht Stockwerken. Anfangs waren die Materialien leicht verfügbar, was den Bau dieser schönen Gebäude begünstigte. Auch heute sind Fachwerkhäuser ein beliebtes Motiv für Postkarten und Fotomotive aus der Region. Man findet sie nicht nur in Celle, sondern auch in Städten wie Rothenburg ob der Tauber oder Wernigerode.

Kulturelle Höhepunkte in Celle

Erst kürzlich feierte Celle einen großen Mittelaltermarkt, der die Stadt in eine Zeitreise ins Mittelalter verwandelte. Solche Veranstaltungen tragen dazu bei, das kulturelle Erbe der Stadt lebendig zu halten und die Bürger für ihre Geschichte zu sensibilisieren. Vielleicht wäre das hängende Klo genau das richtige Symbol, um auf charmante Weise zu zeigen, dass auch die Geschichte der Toiletten keineswegs eine „hinterhältige“ ist.

Ob beim nächsten Besuch in Celle oder während eines Spaziergangs durch die Stadt, vielleicht mag der eine oder andere einen kleinen Umweg machen, um das älteste denkmalgeschützte Klo Deutschlands zu entdecken. Ein Besuch könnte sich nicht nur als unterhaltsam erweisen, sondern auch als interessante Möglichkeit, mehr über die Fachwerkhäuser und die Geschichte dieser Stadt zu lernen. Schließlich sorgt das Erforschen von Alltäglichem oft für die schönsten Überraschungen!

Für weitere Informationen und faszinierende Details über Fachwerkhäuser in Deutschland, können Sie einen Blick auf Fachwerkhaus.de werfen. Wer auf braucht, um technische Probleme mit Audio-Geräten zu beheben oder zu verstehen, wo manche Herausforderungen im Alltag herkommen, findet Hilfen auf Microsoft Support. Und um mehr über das hängende Klo in Celle zu erfahren, schauen Sie bei Kreiszeitung.de vorbei.