Feuerwehr Lüneburg: Baustellen erschweren Rettungseinsätze und Nothilfen!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Die Feuerwehr Lüneburg verzeichnete 2025 bereits 902 Einsätze. Baustellen erschweren die Arbeit, dennoch gibt es Fortschritte im Brandschutz.

Die Feuerwehr Lüneburg verzeichnete 2025 bereits 902 Einsätze. Baustellen erschweren die Arbeit, dennoch gibt es Fortschritte im Brandschutz.
Die Feuerwehr Lüneburg verzeichnete 2025 bereits 902 Einsätze. Baustellen erschweren die Arbeit, dennoch gibt es Fortschritte im Brandschutz.

Feuerwehr Lüneburg: Baustellen erschweren Rettungseinsätze und Nothilfen!

Im Jahr 2025 steht die Feuerwehr Lüneburg vor einer wachsenden Herausforderung. Bislang wurden bereits 902 Einsätze verzeichnet, und bis zum Jahresende werden geschätzte 1000 Einsätze erwartet. Stadtbrandmeister Rainer Utermöhlen berichtet, dass es zwar kaum größere Brände gegeben hat, die dramatischen Auswirkungen für die Betroffenen jedoch nicht zu unterschätzen sind. Besonders auffällig sind die zahlreichen Kellerbrände in Kaltenmoor, die seit Januar zunehmen und bei denen Mieter monatelang auf nötige Reparaturen warten müssen. Diese Situation trifft vor allem diejenigen, die in städtischen Unterkünften wohnen, wo die Feuerwehr in den letzten Einsätzen bereits 30 Mal am Bargenturm und in Rettmer sowie 19 Mal an der Bockelmannstraße gefordert war, wie Lüneburg Aktuell berichtet.

Ein Krisenherd ist das enge Straßenbild an der Lise-Meitner-Straße, wo Baustellen die Zugänglichkeit für die Feuerwehr stark einschränken. Während die Feuerwehr im Vorfeld bei Bauvorhaben gehört wird und es Verbesserungen an Engstellen gibt, bleibt den Rettern oft nicht viel Zeit, um schnell zu helfen. Dies macht sich besonders bei Bränden bemerkbar, die in dichtbesiedelten Bereichen ausbrechen und in deren Folge es immer wieder zu Alarmmeldungen kommt, von denen einige als Fehlalarme abgetan werden müssen. Die Brandmelder in den städtischen Unterkünften sind dabei nicht immer auf der Höhe der Zeit, sodass einige Geräte bereits überholt sind.

Kellerbrand in Kaltenmoor

Ein aktueller Einsatz der Feuerwehr Lüneburg verdeutlicht die prekäre Lage. Bei einem Kellerbrand in Kaltenmoor kam es zu starker Rauchentwicklung, was die Feuerwehr dazu veranlasste, zusätzliche Abluftöffnungen zu schaffen und einen Druckbelüfter einzusetzen, um Glutnester zu bekämpfen. Dabei wurde festgestellt, dass einige Kabel in der Elektroversorgungstrasse dem Feuer ausgesetzt waren, was die Hinzuziehung des Notdienstes des Energieversorgers notwendig machte. Dies berichtet Feuerwehr Lüneburg.

Der Einsatzleiter, Andreas Bien, ließ zusammen mit Vertretern des Energieversorgers den Keller kontrollieren und den Schaden begutachten, während ein Teil der Einsatzkräfte die Beleuchtung sicherte, um den Anwohnern ein gefahrloses Verlassen des Hauses zu ermöglichen. Insgesamt waren 37 Einsatzkräfte vor Ort, und eine Person wurde in eine Notunterkunft der Stadt gebracht. Die Beleuchtungsmaßnahmen und der Einsatz der Feuerwehr endeten gegen 23:45 Uhr.

Die Rolle der Feuerwehr und Service für Nachbarn

Auf die breite Unterstützungsleistung der Feuerwehr Lüneburg kann man stolz sein. Sie engagiert sich nicht nur für die eigene Stadt, sondern auch für umliegende Gemeinden. So hat die Feuerwehr bei mehreren Bränden in Kirchgellersen sowie auf einer Recyclinganlage in Embsen geholfen. Aktuell zählen die Lüneburger Einsatzkräfte insgesamt 242 ehrenamtliche Mitglieder in vier Freiwilligen Feuerwehren sowie 14 hauptberufliche Kräfte, die durch zwei weitere in Ausbildung ergänzt werden. Die Planungen zur Errichtung einer hauptamtlichen Wachbereitschaft am Johanneum sind im Gange, um die Einsatzbereitschaft weiter zu erhöhen.

Um die Sicherheit für die Bürger zu gewährleisten, bleibt es wichtig, die Brandursachen im Blick zu behalten. Die allgemeine Brandstatistik in Deutschland steht unter einem besonderen Fokus; wie FeuerTrutz berichtet, fehlen umfassende und einheitliche Daten, die forciert werden sollten. Die regelmäßige Aktualisierung und Ergänzung von Statistiken könnte wesentlich zur Verbesserung des Brandschutzes führen.