Toter Säugling im Müll: Polizei sucht Hinweise zur Mutter!
In Bremen wurde ein totes Säugling in einem Müllcontainer entdeckt. Die Polizei ermittelt wegen Totschlags und sucht Zeugen.

Toter Säugling im Müll: Polizei sucht Hinweise zur Mutter!
Ein grausamer Fund erschüttert derzeit Bremen: In einem Müllcontainer wurde ein totes Mädchen entdeckt, das erst zwei Tage alt war. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und Polizei wegen Totschlags laufen auf Hochtouren. Der Säugling wurde zwischen dem 21. und 25. November 2025 in einem Container abgelegt und am Dienstagmorgen von Mitarbeitern eines Entsorgungsbetriebs beim Sortieren von Bauschutt im Stadtteil Häfen gefunden. Diese tragische Entdeckung wirft viele Fragen auf.
Wesentliche Erkenntnis der Obduktion ist, dass das Mädchen lebend zur Welt kam und auch lebte, als es abgelegt wurde. Allerdings ist die genaue Todesursache noch unklar. Das Kind war schwer verletzt, und die Ermittler vermuten, dass die unbekannte Mutter sich in einer extrem belastenden und möglicherweise ausweglosen Situation befand. Die Behörden stehen vor der Herausforderung, das Schicksal der Mutter und die Identität des Kindes zu klären, da bisher keine Informationen vorliegen.
Aufruf zur Mithilfe
Die Polizei Bremen hat ein Hinweisportal ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit in die Ermittlungen einzubeziehen. Sie bittet dringend um Informationen zu verdächtigen Beobachtungen im Bereich von Müllcontainern. Insbesondere sind sie auf der Suche nach Hinweisen zu Frauen oder Mädchen, die kürzlich schwanger waren oder die Anzeige über eine solche Schwangerschaft erstattet haben und nun kein Neugeborenes besitzen. Auch Veränderungen im Verhalten von Frauen in den letzten Wochen könnten für die Ermittler von Bedeutung sein.
Wie das Mädchen in den Müllcontainer gelangte, bleibt unklar. Es wird vermutet, dass der Säugling möglicherweise durch einen Bauschutt-Transport den Weg zu dem Entsorgungsbetrieb fand. Der Fundort liegt im Bereich Industriehäfen, wo sich neben dem Entsorgungsbetrieb auch ein Stahlwerk und eine Baustelle für den Wesertunnel der A281 befinden. Diese Details könnten die Ermittlungen weiter prägen, so buten un binnen.
Die Tragik dieser Situation wirft nicht nur Fragen zur Identität des Kindes und seiner Eltern auf, sondern auch zur Unterstützung von Frauen, die sich in schweren Lebenslagen befinden. Die Polizei hat daher deutlich gemacht, dass die Mutter des Mädchens möglicherweise Hilfe benötigt und dringend gebeten, sich zu melden.
Die Sache wird weiterhin mit Hochdruck verfolgt. Hinweise können anonym über das neue Portal bei der Polizei eingereicht werden, was eine Chance für die Öffentlichkeit darstellt, aktiv zu helfen und möglicherweise Licht ins Dunkel zu bringen. Die Ermittler hoffen auf zahlreiche Hinweise, um die Umstände rund um den tragischen Fall zu beleuchten, so NDR.