Pfefferspray-Attacke in Hamburger Europa Passage: Elf Verletzte!
In Altona kam es am 17.11.2025 zu mehreren Vorfällen, darunter ein Pfefferspray-Angriff und ein Verkehrsunfall, die Verletzte zur Folge hatten.

Pfefferspray-Attacke in Hamburger Europa Passage: Elf Verletzte!
In der Europa Passage am Hamburger Rathaus kam es zu einem besorgniserregenden Vorfall, als drei unbekannte Täter Pfefferspray einsetzten und damit elf Passanten verletzten. Wie Welt berichtet, klagten die Betroffenen über Atemwegsreizungen, und eine Frau musste aufgrund von Krampfanfällen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei beschreibt die Täter als Jugendliche, die sich nach der Tat vom Ort des Geschehens entfernten. Die Europa Passage wurde daraufhin durchgelüftet und von der Feuerwehr überprüft, bevor das Einkaufszentrum nach etwa eineinhalb Stunden wieder freigegeben wurde.
Zweifellos eine schockierende Situation für die Anwesenden. Doch nicht nur der Vorfall in der Europa Passage beschäftigt die Hamburger Polizei. Am selben Wochenende ereignete sich in Hamburg-Altona ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Streifenwagen mit einem Auto kollidierte. Insgesamt waren fünf Personen betroffen, wobei vier leicht verletzt wurden. Besonders tragisch war die Situation für eine Mutter und ihr Kind, die ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Der Streifenwagen war auf dem Weg zu einem Einsatz aufgrund einer mutmaßlichen Messerstecherei, bei der ein Mann verletzt wurde. Ein Tatverdächtiger wurde daraufhin vorläufig festgenommen.
Sicherheit im öffentlichen Raum
Wie gefährlich solche Situationen sein können, verdeutlicht auch ein weiterer Vorfall am Hamburger Hauptbahnhof. Ein 45-jähriger Mann stürzte am frühen Sonntagmorgen ohne Fremdeinwirkung ins Gleis und wurde von einer einfahrenden S-Bahn erfasst. Reisende versuchten, den Triebfahrzeugführer durch Armzeichen zu warnen, jedoch war der Unfall nicht zu verhindern. Der Mann wurde mit Verletzungen, darunter einem Armbruch, ins Krankenhaus gebracht. Auch hier liegen laut Polizei keine Hinweise auf Fremdverschulden oder einen Suizidversuch vor.
In Anbetracht solcher Ereignisse wird die Diskussion über Selbstverteidigungsmittel wieder lauter, und viele Menschen ziehen die Verwendung von Pfefferspray in Erwägung. Laut RTL gibt es verschiedene Typen und Marken von Pfeffersprays, die sich je nach Nutzungszweck unterscheiden. Hauptbestandteil der meisten Sprays ist Capsaicin, das aus Chilischoten gewonnen wird und bei Kontakt starke Reizungen verursacht. Die Wirkung des Pfeffersprays kann je nach Konzentration zwischen 20 Minuten und mehreren Stunden anhalten.
Für Interessierte bieten sich zahlreiche Marken an, wie zum Beispiel Sabre Red oder Fox Labs, die für ihre zuverlässigen Produkte bekannt sind. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Verwendung und zum Besitz variieren, sodass eine gründliche Recherche vor dem Kauf angeraten ist. Experten empfehlen zudem, sich im Umgang mit Pfefferspray schulen zu lassen, um in kritischen Momenten sicher und effektiv handeln zu können.
Gerade in Zeiten, in denen die Sicherheit in öffentlichen Räumen immer wieder in den Fokus rückt, zeigt sich, wie wichtig es ist, auf solche Vorfälle zu achten. Der Vorfall in der Europa Passage und die weiteren Ereignisse in Hamburg verdeutlichen, dass Vorsicht und Aufmerksamkeit unerlässlich sind.