Neues aus Greifswald: Diabetes, Depressionen und die Gesundheit von Kindern!
Entdecken Sie Bergens Gesundheitsinitiativen: Diabetesforschung, neue Therapieansätze und die bevorstehende Gesundheitsmesse am 22. November.

Neues aus Greifswald: Diabetes, Depressionen und die Gesundheit von Kindern!
Gesundheit ist ein zentrales Thema, das alle betrifft – egal ob jung oder alt. Diese Woche beleuchtet der 5in5 Rügen Newsletter spannende Aspekte der gesundheitlichen Herausforderungen, vor denen wir stehen. Bis zum 15. November wird über die Situation von Menschen mit Diabetes, Depressionen und die Notwendigkeit einer besseren Hausarztversorgung berichtet. Diese Themen sind besonders in Mecklenburg-Vorpommern von großer Bedeutung, wie die Ostsee-Zeitung erläutert.
Ein herzzereißendes Beispiel ist die Geschichte von Maria Krysik aus Greifswald. Die junge Frau wurde bereits im Alter von sieben Jahren mit Typ 1-Diabetes diagnostiziert. Diese Erkrankung ist nicht heilbar und stellt eine erhebliche Herausforderung für sie und ihre Familie dar. Trotz der schwierigen Umstände hat Maria gelernt, ihren Alltag zu meistern, und zeigt, dass es auch mit Diabetes möglich ist, ein erfülltes Leben zu führen. Laut der WHO steigt die Zahl der Menschen mit Diabetes weltweit rasant. Im Jahr 2022 lebten bereits 830 Millionen Menschen mit dieser Krankheit, und die Prävalenz nimmt insbesondere in einkommensschwachen und mittelmäßigen Ländern stark zu.
Diabetes und seine Folgen
Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die auftritt, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin produziert oder der Körper Insulin nicht effizient nutzen kann. Diese Krankheit kann zu ernsthaften Komplikationen führen, darunter Herzinfarkte und Nierenversagen. Besonders besorgniserregend ist, dass über 50 Prozent der Betroffenen 2022 keine Medikamente einnahmen, was die Risiken zusätzlich erhöht. Die WHO hat 2021 den Global Diabetes Compact ins Leben gerufen, um die Prävention und Versorgung von Diabetes zu verbessern, insbesondere in einkommensschwachen Ländern.
Ein weiterer wichtiges Thema, das in Greifswald behandelt wird, sind die Depressionen unter der Leitung von Professor Hans J. Grabe. Die Forschung zeigt einen beunruhigenden Zusammenhang zwischen frühkindlichem emotionalen Missbrauch und einem höheren Risiko für Depressionen. Hierbei spielen genetische Faktoren ebenso eine Rolle. Ziel dieser Studien ist es, besser auf die Bedürfnisse der Betroffenen einzugehen und neue Therapien zu entwickeln.
Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern
Ein großes Problem in Mecklenburg-Vorpommern ist der Mangel an Hausärzten. Ein großer Bedarf ist vorhanden, besonders in den ländlichen Gebieten, wo rund 80 Hausärzte fehlen. Der Altersdurchschnitt der praktizierenden Ärzte liegt bei 48,1 Jahren, was die Situation weiter verschärft. Der Hausärzteverband bringt Kritik an der Ambulantisierung von Krankenhäusern vor und schlägt ein Entlastungskonzept zur Delegation ärztlicher Aufgaben an medizinische Fachkräfte vor. Die Finanzierung dieses Konzepts bleibt jedoch ungewiss.
Ein positives Zeichen gibt es jedoch mit der Ankündigung der Gesundheitsmesse Vital&Gesund, die am 22. November in Rostock stattfinden wird. Hier können Interessierte kostenlose Gesundheitschecks in Anspruch nehmen und Vorträge über Ernährung sowie mentale Gesundheit besuchen. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht nötig.
Zusammengefasst stehen wir in Mecklenburg-Vorpommern vor großen gesundheitlichen Herausforderungen, die sowohl individuelle Schicksale als auch strukturelle Probleme betreffen. Es ist wichtig, dass wir uns diesen Themen annehmen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.