Mordfall Fabian: Güstrower Staatsanwaltschaft tappt im Dunkeln!
Im Fall des ermordeten Fabians aus Güstrow erläutert Rechtsmediziner Fred Zack den aktuellen Stand der Ermittlungen und deren Herausforderungen.

Mordfall Fabian: Güstrower Staatsanwaltschaft tappt im Dunkeln!
Ein erschütternder Vorfall beschäftigt derzeit die Gemeinde Güstrow und darüber hinaus: Der achtjährige Fabian wurde am 14. Oktober 2025 tot aufgefunden. Die Mordkommission ermittelt wegen eines vorsätzlichen Tötungsdelikts, und die Details rund um diesen Fall sind sowohl tragisch als auch alarmierend.
Die Leiche des Jungen wurde von einer Spaziergängerin in der Nähe eines Waldes bei Klein Upahl entdeckt. Bei der rechtsmedizinischen Untersuchung stellte man Gewalteinwirkungen fest. Rechtsmediziner Fred Zack aus Güstrow erklärte, dass eine Obduktion am 15. Oktober durchgeführt wurde, um die genaue Todesursache zu ermitteln. Diese kann nur durch eine solche Untersuchung klargestellt werden, bei der auch Blut- oder Urin-Analysen zur Anwendung kommen. Bis zum 23. Oktober gab es allerdings noch keinen Verdächtigen, und die Polizei vermutet ein Fremdverschulden.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Ermittlungen scheinen in vollem Gange zu sein, jedoch gibt es aus ermittlungstaktischen Gründen kaum Auskünfte von Seiten der Staatsanwaltschaft. Fred Zack warnt, dass Spekulationen der Ermittlungsarbeit schaden könnten. Bei der Suche nach einem möglichen Verdächtigen wurden unter anderem ein landwirtschaftlicher Betrieb in Zehna und ein Entsorgungsunternehmen ausgehoben, wobei die Einsatzkräfte bis hin zu Schutzanzügen bereitstanden.
Die Frage nach der Aufklärung solcher Verbrechen beschäftigt auch die Öffentlichkeit, vor allem in einem Land, in dem die Kriminalitätsentwicklung schwer zu bewerten ist. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts gab es im Jahr 2024 einen Rückgang um 1,7 % auf rund 5,84 Millionen Straftaten. Der Rückgang ist vor allem auf weniger Cannabis-Delikte durch die Teillegalisierung seit April 2024 zurückzuführen. Denoch bleibt das Sicherheitsgefühl der Menschen durch Straftaten gegen die persönliche Freiheit und andere Übergriffe stark beeinträchtigt.
Hintergründe zur Kriminalität
Ein Blick auf die Kriminalitätsstatistik zeigt auch, dass Verbrechen gegen das Leben, wie Mord und Totschlag, nur 0,1 % der Fälle ausmachen. Dennoch gibt es eine wachsende Sorge um Sicherheitsfragen in städtischen Gebieten. In Stadtstaaten wie Bremen, Berlin oder Hamburg ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Verbrechens zu werden, höher als in ländlicheren Gegenden. Ein beunruhigender Trend ist die Zunahme der nichtdeutschen Tatverdächtigen auf 41,8 %.
Die Ermittlungen im Fall Fabian stehen weiter im Fokus, und die Öffentlichkeit hofft auf eine baldige Aufklärung, während die Polizei unermüdlich daran arbeitet, Licht in diese schreckliche Angelegenheit zu bringen. Ein DNA-Test zur Identifikation des Opfers wird als wesentlicher Schritt angesehen, um weitere Fortschritte zu erzielen. Fred Zack hebt hervor, dass die DNA eines Fremden ein großer Ermittlungserfolg sein könnte und Alle warten derzeit auf den nächsten Schritt in diesem ominösen Fall.