Schloss Güstrow erstrahlt bald im neuen Glanz – Wiedereröffnung 2028!

Schloss Güstrow, Norddeutschlands Renaissancejuwel, eröffnet 2028 nach umfangreicher Sanierung und Renovierung der historischen Räume.

Schloss Güstrow, Norddeutschlands Renaissancejuwel, eröffnet 2028 nach umfangreicher Sanierung und Renovierung der historischen Räume.
Schloss Güstrow, Norddeutschlands Renaissancejuwel, eröffnet 2028 nach umfangreicher Sanierung und Renovierung der historischen Räume.

Schloss Güstrow erstrahlt bald im neuen Glanz – Wiedereröffnung 2028!

Das Schloss Güstrow, ein wahres Juwel der Renaissance und das bedeutendste Bauwerk seiner Art in Norddeutschland, erstrahlt nach langer Zeit wieder in neuem Glanz. Die umfangreiche Sanierung, die nun schon seit fünfeinhalb Jahren im Gange ist, hat die Südfassade freigelegt und zeigt sich bald in voller Pracht. Wie NDR berichtet, bahnt sich hier ein wahrhaft historisches Comeback an, auch wenn die Wiedereröffnung erst für 2028 vorgesehen ist. Das Ziel dieser ehrgeizigen Maßnahme: das Schloss zum Stadtjubiläum in neuem Licht erstrahlen zu lassen.

Der Projektleiter Christoph Heyn zeigt sich optimistisch, dass die Arbeiten an der Fassade bis Ende 2025 abgeschlossen sein werden. Einzig das Brückenbauwerk, das aus einem Stahlbetontrog bestehen wird, ist erst 2026 fertig. Diese Brücke wird so gestaltet, dass das ursprüngliche Erscheinungsbild des Schlosses zurückkommt, wobei auch die Erde um 90 cm abgetragen wird, um die einstigen Proportionen zu betonen.

Sanierungsfortschritte und -herausforderungen

Nach fast drei Jahren intensiver Bauarbeiten kann das Schloss bereits einige Fortschritte verzeichnen. Besonders hervorzuheben ist die montierte geschweifte Kupfer-Turmhaube, die dem Gebäude einen unverwechselbaren Charakter verleiht. Der Nordkurier hebt hervor, dass die ersten Arbeiten im Wirtschaftsgebäude bereits abgeschlossen sind und der Schlossgarten während der gesamten Bauzeit weiterhin für Besucher zugänglich bleibt (Nordkurier berichtet).

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich mittlerweile auf rund 50 Millionen Euro, wobei ein Teil dieser Finanzierung durch EU-Fördermittel sichergestellt wird. Ursprünglich lag die Kostenschätzung bei 32 Millionen Euro, was zeigt, wie dynamisch die Bauprojekte verlaufen können. Besonders die mehrfach verschobenen Fertigstellungstermine verdeutlichen die Herausforderungen, denen sich die Verantwortlichen gegenübersahen.

Innenräume und künftige Ausstellungen

Die geplanten Renovierungen in den Innenräumen konzentrieren sich auf die Süd- und Westflügel des Schlosses. Dabei werden neue Elektroverteilungen und eine temporäre Elektroheizung installiert, um den historischen Räumen gerecht zu werden. Die Sanierungskosten für die Innenräume betragen ebenfalls rund 2 Millionen Euro. Trotz der laufenden Arbeiten an der Innengestaltung gab es Kritik vom Landesmuseumsverband, denn eine umfassende Innensanierung ist nicht vorgesehen (NDR berichtet).

Die kommenden Ausstellungen sollen die Geschichte des Schlosses vom 16. bis zum 20. Jahrhundert näherbringen und erwarten, dass die Museumsexperten etwa 12 Monate für die Einrichtung benötigen. Damit wird das Schloss nicht nur als architektonisches Highlight, sondern auch als kultureller Hotspot wiederbelebt.

Die bedeutende Geschichte des Schlosses Güstrow, das einst als Burg der slawischen Fürsten von Werle begann und später zum Regierungssitz der Herzöge von Mecklenburg wurde, macht die Sanierung noch wertvoller. Eine gelungene Restaurierung historischer Gebäude ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch eine wichtige Aufgabe zum Erhalt von Kulturerbe (Ingenieur.de berichtet).

Ein erfolgreiches Sanierungskonzept erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Architekten, Denkmalpflegern und Fachexperten, um historische Authentizität zu bewahren und gleichzeitig moderne Ansprüche zu erfüllen. So steht das Schloss Güstrow vor einem neuen Kapitel seiner langen und wechselvollen Geschichte, bis es endlich gekrönt wird durch die erhoffte Wiedereröffnung im Jahre 2028.