Weltkriegsbombe im Recyclinghof Hannover: Feuerwehr schlägt Alarm!
Feuerwehr entdeckt am 31.08.2025 eine ausgebrannte Phosphorbombe bei Löscharbeiten in Hannover-Stöcken. Keine Verletzten.

Weltkriegsbombe im Recyclinghof Hannover: Feuerwehr schlägt Alarm!
Ein ganz normaler Donnerstagmorgen in Hannover-Stöcken wurde zum Schauplatz eines brenzligen Ereignisses, als die Feuerwehr während Löscharbeiten auf dem Recyclinghof eine Phosphorbombe entdeckte. Der Alarm ertönte gegen 8 Uhr, als die Einsatzkräfte auf den Brand aufmerksam wurden, der möglicherweise durch die beschädigte Bombe ausgelöst worden war. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, was die Situation in Anbetracht der Umstände fast positiv erscheinen lässt. Laut NDR waren Feuerwehr und Kampfmittel-Experten aus Munster im Einsatz, um das gefährliche Relikt zu entfernen.
Die Phosphorbombe, die aus dem Zweiten Weltkrieg stammt, wurde als ausgebrannt eingestuft und von den Experten in gesicherten Bedingungen abtransportiert. Phosphorbomben sind bekannt für ihre Verwendung als Brandbomben, die beim Kontakt mit Sauerstoff dichten, rauchigen Dunst erzeugen. Dies ist eine der Hauptgefahren, da die Bomben hochgiftigen Phosphor enthalten, der sich bei Entzündung blitzschnell ausbreitet und gefährliche Flammen erzeugt.
Ein Blick auf die Gefahren
Ähnliche Vorfälle mit Phosphorbomben sind nicht nur auf Hannover beschränkt. Am 12. März wurde beispielsweise am Lech-Ufer in Augsburg eine solche Bombe entdeckt. Feuerwehrleute fanden bei der Untersuchung eines kleinen Brandes einen zylindrischen Gegenstand, der als Phosphorbombe identifiziert wurde. Auch hier bemerkten die Einsatzkräfte rötlich-blauen Rauch und den charakteristischen schweflig-süßen Geruch – Anzeichen für eine gefährliche chemische Reaktion. Wie bei dem Vorfall in Hannover riet die Feuerwehr den Passanten, Abstand zu halten und auf die Ankunft der Einsatzkräfte zu warten, ohne verdächtige Objekte zu berühren Merkur berichtet.
Die genaue Herkunft der Bombe in Hannover bleibt unklar, und ebenso wie in Augsburg geben solche Funde regionale Behörden immer wieder zu denken. Der Kampfmittelräumdienst spielt eine zentrale Rolle, um die Sicherheit im Vorfeld der Bergung zu gewährleisten und weitere Risiken zu minimieren. Das Betreten von gefährlichen Bereichen, wo solche Relikte vermutet werden, sollte stets mit größter Vorsicht erfolgen.
In Zeiten, in denen die Erinnerung an die Schrecken der Weltkriege oft verblasst, sind solche Entdeckungen ein ernüchterndes Zeichen dafür, dass die Gefahren der Vergangenheit nach wie vor gegenwärtig sind. Jeder neu entdeckte explosive Gegenstand fordert die Einsatzkräfte heraus und ruft in Erinnerung, wie wichtig die Arbeit der Kampfmittelräumdienste ist.