Dunkler Kleinwagen rammt 13-Jährige in Güstrow – Polizei bittet um Hinweise!
Im Landkreis Rostock wurde am 13. Oktober ein 13-jähriges Mädchen beim Fahrradfahren angefahren. Polizei sucht Zeugen.

Dunkler Kleinwagen rammt 13-Jährige in Güstrow – Polizei bittet um Hinweise!
Ein besorgniserregender Vorfall hat sich am 13. Oktober in Güstrow, Landkreis Rostock, ereignet. Eine 13-Jährige wurde beim Fahrradfahren in der Eisenbahnstraße von einem dunklen Kleinwagen angefahren. Glücklicherweise erlitt das Mädchen nur leichte Verletzungen, doch die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe und sucht nach Zeugen des Vorfalls. Der Unfall ereignete sich etwa um 7.30 Uhr, einer Zeit, zu der viele Kinder auf dem Weg zur Schule sind.
Die Situation wurde noch merkwürdiger durch das Verhalten der Insassen des Pkw. Die Beifahrerin, eine Frau mit roten Haaren in einer roten Jacke, stieg kurz aus und erkundigte sich nach dem Wohlbefinden der 13-Jährigen. Der Fahrer, ein älterer Mann mit weißen Haaren und einer Brille, hingegen beschimpfte das verletzte Kind und begutachtete sein Fahrzeug, bevor beide aus der Szene flohen. Dies wirft Fragen auf und verstärkt die Dringlichkeit, dass Zeugen sich melden, um weitere Details zu klären. Wer Informationen hat, kann sich direkt an die Polizei wenden, die jeden Hinweis dankend entgegennimmt, um diese Sachlage aufzuklären.
Steigende Unfallzahlen unter Kindern
Der Vorfall in Güstrow steht in einem beunruhigenden Kontext: Laut einer aktuellen Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts ist die Anzahl der im Straßenverkehr getöteten Kinder unter 15 Jahren von 44 im Jahr 2023 auf 53 im Jahr 2024 gestiegen. Rund 27.260 Kinder unter 15 Jahren verunglückten letztes Jahr – eine Zahl, die uns alle betroffen machen sollte. Diese Verkehrsstatistiken sind alarmierend und zeigen, dass alle 19 Minuten ein Kind bei einem Verkehrsunfall verletzt oder gar getötet wird. Besonders gefährdet sind 6- bis 14-Jährige, die häufig zwischen 7 und 8 Uhr und montags bis freitags in Unfälle verwickelt werden.
Besonders interessant ist, dass 2024 die meisten Kinder, die verunglückten, mit einem Auto (35 %) unterwegs waren, gefolgt von Fahrradfahrern (33 %) und zu Fuß Gehenden (21 %). Dies verdeutlicht, wie dringlich es ist, mit gezielten Maßnahmen die Verkehrssicherheit für Kinder zu erhöhen. Gerade in einer Zeit, in der die Zahl der Unfälle wieder ansteigt, ist es notwendig, dass wir wachsam bleiben und aufeinander achten.
In Anbetracht der aktuellen Situation ist es entscheidend, dass wir unsere Kinder sensibilisieren und darauf achten, dass sie sicher unterwegs sind. Eltern sollten mit ihren Sprösslingen immer wieder Verkehrssicherheit thematisieren und darauf hinweisen, welche Verhaltensweisen sie im Straßenverkehr beachten sollten.
Für die Polizei in Güstrow und alle Beteiligten bedeutet dies, weiter für mehr Sicherheit zu sorgen, insbesondere in Bezug auf die jüngsten Verkehrsteilnehmer. Bleibt zu hoffen, dass sich Zeugen des Vorfalls melden und eventuell weitere Präventionsmaßnahmen im Straßenverkehr ergriffen werden, um solche traurigen Ereignisse in Zukunft zu verhindern.