Rostocker Brauerei: Tarifabschluss bringt mehr Geld und verkürzte Arbeitszeit!

Am 27.08.2025 erhalten Beschäftigte der Rostocker Brauerei eine Lohnerhöhung und reduzierte Arbeitszeiten nach Tarifabschluss.

Am 27.08.2025 erhalten Beschäftigte der Rostocker Brauerei eine Lohnerhöhung und reduzierte Arbeitszeiten nach Tarifabschluss.
Am 27.08.2025 erhalten Beschäftigte der Rostocker Brauerei eine Lohnerhöhung und reduzierte Arbeitszeiten nach Tarifabschluss.

Rostocker Brauerei: Tarifabschluss bringt mehr Geld und verkürzte Arbeitszeit!

Ein frischer Wind weht durch die Rostocker Brauerei! Die Beschäftigten dürfen sich auf mehr Geld freuen, denn ein neuer Tarifabschluss bringt nicht nur eine dauerhafte Lohnerhöhung, sondern auch eine Verkürzung der Arbeitszeit. Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) hat die Details des Abkommens verkündet, das für die Mitarbeiter in dieser Traditionsbrauerei der Radeberger-Gruppe von großer Bedeutung ist. NDR berichtet, dass alle 49 Beschäftigten ab Anfang August monatlich 45 Euro mehr auf dem Gehaltszettel stehen haben werden. Zudem gibt es einen Zuschlag von 2,9 Prozent auf das aktuelle Gehalt.

Die Verhandlungen, die von der Sprecherin der NGG, Rossa-Koslowski, als erfolgreich bezeichnet wurden, sind nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung für die Mitarbeiter. Auch der Nachwuchs profitiert: Auszubildende erhalten im ersten Lehrjahr einen Aufschlag von 50 Euro pro Monat. Dies zeigt, dass die Brauerei in ihre Zukunft investiert.

Weitere Lohnerhöhungen stehen an

Doch das ist noch nicht alles! Laut den Informationen des NDR stehen im kommenden Jahr bereits weitere Lohnerhöhungen in Aussicht. Auch eine Reduktion der wöchentlichen Arbeitszeit um eine halbe Stunde wird eingeführt. Ab welchem Zeitpunkt genau diese Anpassung greift, ist noch nicht endgültig geklärt.

Das Engagement der NGG und die willkommene Einigung kommen in einer Zeit, in der die Brauwirtschaft besonders gefordert ist. Auch in anderen Regionen Deutschlands gab es kürzlich Tarifverhandlungen mit ähnlichen Ergebnissen. Wie bereits berichtet, konnten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber in Sachsen und Thüringen auf Lohnerhöhungen von bis zu 7,7 Prozent einigen, nachdem über 1.300 Streikstunden zu spürbaren Engpässen im Handel geführt hatten. Diese Einigung betrifft jedoch nur einen kleinen Teil der Brauereien in diesen Bundesländern, wie die Lebensmittelpraxis berichtet.

Ein Blick auf die Branche

In der Radeberger-Gruppe, zu der die Rostocker Brauerei gehört, sind weitere Lohnerhöhungen bis 2026 geplant. So sollen die Mitarbeiter stufenweise 6,3 Prozent mehr Lohn erhalten, gleichzeitig wird die wöchentliche Arbeitszeit von 38,5 auf 38 Stunden verkürzt. Diese Maßnahmen resultieren in einer signifikanten Steigerung des Stundenlohns, was die Verhandlungen von Zeit unterstreicht.

Die Arbeitgeber in der Brauwirtschaft müssen sich gegen die Bedenken wehren, dass solche Tarifabschlüsse möglicherweise Wettbewerbsnachteile mit sich bringen könnten, besonders während einer Zeit, in der viele Unternehmen um Planungssicherheit kämpfen. Die Existenz von nur 6 Prozent tarifgebundenen Brauereien in Sachsen und Thüringen hebt die Herausforderungen hervor, vor denen die Branche steht.

Ob in Rostock oder anderswo, die Entwicklungen zeigen, dass die Stimmen der Beschäftigten Gehör finden und dass die Brauwirtschaft in Ostdeutschland auch weiterhin auf Wachstum und faire Arbeitsbedingungen setzt. Hier steht den Mitarbeitenden ein wenig mehr Licht am Ende des Tunnels bevor – und das ist ein Grund zu feiern!